Elektrochemische Impedanzspektroskopie

 09.11.2017 - 10.11.2017  60486 Frankfurt am Main  DECHEMA-Forschungsinstitut
WARUM EIN IMPEDANZKURS ?
Die elektrochemische Impedanzspektroskopie EIS ist eine aussagekräftige und zerstörungsfreie Analysenmethode, die beispielsweise zur Charakterisierung von Materialien, Oberflächen und elektrochemischen Systemen eingesetzt wird. Die Anwendungsmöglichkeiten der EIS in den unterschiedlichsten Forschungsfeldern wachsen stetig. Beispiele sind Sensoren, Batterien, Brennstoffzellen, Korrosionsforschung, Beschichtungen, elektroorganische und bioelektrochemische Systeme.
 
WAS SIND DIE KURSINHALTE ?
Der Kurs vermittelt die experimentellen Grundlagen der elektrochemischen Impedanzspektroskopie und die prinzipielle Herangehensweise bei der Auswertung der Daten. Der Kurs ist für Naturwissenschaftler und Ingenieure konzipiert, die sich mit den Grundlagen der Methode vertraut machen wollen. In Seminaren wird die praxisnahe Anwendung der Methode zur Lösung unterschiedlicher Aufgabenstellungen von Experten aus Industrie und Forschungsinstituten vorgestellt. Ergänzend führen die Teilnehmer unter Anleitung EIS-Versuche zur Charakterisierung von Korrosionsprozessen und Batterien in kleinen Gruppen durch.
 
Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Anmeldung auf jobvector!

Details der Fortbildung


Bereich:
Methoden, Sonstiges
Maximale Teilnehmerzahl:
max. 24
Kosten:
1.200 €
Termin:
09.11.2017 - 10.11.2017
Anmeldeschluss:
19.10.2017
Dauer:
2 Tage
Dozent/Kursleitung:
Dr. Klaus-Michael Mangold (DECHEMA-Forschungsinstitut, Frankfurt am Main)
Veranstaltungsort:
60486
Frankfurt am Main

DECHEMA-Forschungsinstitut



Das DECHEMA-Forschungsinstitut ist eine gemeinnützige rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main. Es widmet sich der Forschung für nachhaltige Technologien für die Industriegesellschaft der Zukunft. Dabei nutzt das Institut Kernkompetenzen auf den Gebieten Werkstoffe, Chemische Technik und Biotechnologie, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden. Durch die intensive Zusammenarbeit von Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachdisziplinen werden innovative Lösungskonzepte für praxisorientierte Fragestellungen erarbeitet. Das Institut betreibt mit seinen ca. 80 Mitarbeitern vornehmlich grundlagenorientierte und vorwettbewerbliche Forschung. Diese öffentlich geförderten Vorhaben werden durch Projekte der industriellen Auftragsforschung ergänzt.

Die Biotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie für die chemische Industrie der Zukunft. Deshalb werden am Institut zahlreiche Forschungsansätze verfolgt, die das Potenzial der industriellen Biotechnologie für die Entwicklung neuer, umweltschonender Verfahren und Produkte auf Basis nachwachsender Rohstoffe aufzeigen. In verschiedenen Forschungsvorhaben werden unter anderem biotechnologische Produktionssysteme für die Gewinnung technischer Enzyme und die Synthese industriell begehrter Feinchemikalien wie Aroma- und Riechstoffe sowie kosmetische und pharmazeutische Wirkstoffe entwickelt.