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Elektronenstrahl-Materialbearbeitung: Schweißen, Härten, Bohren

Anbieter: INVENTUM GmbH
Vom 15.02.2017 bis 16.02.2017
Verglichen mit den diversen Lichtbogenschweißverfahren oder auch mit dem Widerstandspunktschweißen besitzt das Elektronenstrahlschweißen (EB-Schweißen) bei weitem nicht deren Verbreitungsgrad, aber eine „Nischentechnologie“ ist es durchaus nicht. Es wird vielmehr weltweit angewendet in einer Vielzahl von Industriebereichen – und dort in gewissen Fällen auch mit einer großen Anzahl von Anlagen in einem einzigen Unternehmen. Es ist die Spezifik des EB-Prozesses, welche das Verfahren einerseits prädestiniert für die kostengünstige Fertigung von komplexen Baugruppen aus fertig bearbeiteten Einzelteilen, wodurch Produkte mit besonders hohen Gebrauchswerten hergestellt werden können. Andererseits erlaubt das EB-Schweißen das Fügen von Dickblechkonstruktionen bei minimalem Zeit-, Werkstoff- und Energieverbrauch. Und in jedem Falle liefert das vollautomatisierte EBSchweißen stets gleichbleibende Qualität.

Mit dem überaus leistungsfähigen und höchst flexibel steuerbaren Elektronenstrahl kann aber nicht nur geschweißt werden. Die lokale Umwandlung von Bauteiloberflächen (Härten, Umschmelzen, Legieren) oder auch das „Bohren“ – insbesondere von extrem vielen Löchern in kürzester Zeit - sind weitere Anwendungsgebiete.

Zum Einsatz der EB-Verfahren aber besteht verbreitet ein erhebliches Kenntnisdefizit, so dass diese in der Planungsphase von Produkten und/oder von Fertigungsverfahren entweder gar nicht oder aber auf der Basis von unzulänglichen Annahmen berücksichtigt werden. Im Fortbildungsseminar lernen Konstrukteure die Möglichkeiten des Verfahrens kennen, die schon beim ersten Entwurf einfließen sollten. Und Fertigungsplaner und Betriebswirte erfahren, daß das Verfahren nicht zu teuer, sondern ausgesprochen wirtschaftlich ist.

Im Rahmen des Fortbildungsseminars werden sowohl die technischen und technologischen Grundlagen und Möglichkeiten der EB-Materialbearbeitung ausführlich erläutert als auch ein Überblick typischer Beispiele aus der Industrie gegeben.

Dargestellt wird auch die Vielfalt der verfügbaren Maschinensysteme – bis hin zu voll verketteten Fertigungslinien. Und es werden Angaben zur Wirtschaftlichkeit der EB-Verfahren gemacht.

Begleitend zu den Ausführungen im Seminar werden verschiedene EB-Prozesse in der Praxis eines Lohnbearbeiters (Jobshop) vorgeführt.

Das Seminarangebot richtet sich vor allem an Fertigungstechniker, Konstrukteure und Planer der metallverarbeitenden Industrie – gerade auch, wenn sie bisher keinerlei Vorkenntnisse zum behandelten Thema haben. Aber auch erfahrene Schweißfachingenieure sind gern eingeladen.

Das Fortbildungsseminar steht unter der fachlichen Leitung von Dr.sc.techn. Dr.rer.nat. Klaus-Rainer Schulze, Leiter des Beartungsunternehmens Schulze-Consulting und Honorardozent an der TU Ilmenau sowie an der HS Mittweida

Kontaktdaten


Ansprechpartner:
Julia Graben & Isabella Rütt
Telefon:
+49 2241 2355449

Details der Fortbildung


Bereich:
Sonstiges
Maximale Teilnehmerzahl:
24
Kosten:
1.220,- EURO inkl. MwSt. / DGM-Mitglieder 1.120,- EURO inkl. MwSt. / DGM-Nachwuchsmitglieder <30 560,- EURO inkl. MwSt.
Termin:
15.02.2017 - 16.02.2017
Anmeldeschluss:
15.02.2017
Veranstaltungsort:
63505
Langensebold

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