Experimentalkurs Elektrochemie für Naturwissenschaftler, Ingenieure und Techniker

 22.11.2017 - 24.11.2017  60486 Frankfurt am Main  DECHEMA-Forschungsinstitut
Warum ein Elektrochemie-Kurs?
Neben den klassischen Anwendungsfeldern, z.B. Batterie- und Brennstoffzellenentwicklung, Elektrosynthese, Sensorik, Galvanotechnik und Korrosionsforschung, erweist sich die Elektrochemie auch im Bereich der Biowissenschaften und der Materialforschung als effektives Werkzeug. Den potentiellen Anwendern fehlen jedoch häufig die nötigen Grundkenntnisse für einen erfolgreichen Einsatz elektrochemischer Mess- und Produktionsverfahren. Der Kurs bietet die Gelegenheit, Grundkenntnisse und Problemlösungsstrategien in Theorie und Praxis zu erlernen.

Wie wird der Stoff vermittelt?
Der Kurs vermittelt durch die ausgewogene Mischung aus Seminar und Experiment sowohl theoretische Kenntnisse als auch praktische Fertigkeiten. Die Teilnehmer wählen Versuche aus, die sie in kleinen Gruppen unter Anleitung selbst durchführen. Im Seminar werden die Grundlagen elektrochemischer Messmethoden und technisch-elektrochemischer Prozesse vorgestellt. Ergänzend berichten Spezialisten aus Industrie und Hochschule über aktuelle Themen der Elektrochemie.
Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Anmeldung auf jobvector!

Details der Fortbildung


Zielgruppe:
Naturwissenschaftler, Ingenieure und Techniker, die elektrochemische Analysen oder Verfahren anwenden und Grundkenntnisse erwerben oder ihre Kenntnisse vertiefen möchten. Besondere fachspezifische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Naturwissenschaftlich-technische Grundkenntnisse genügen zur erfolgreichen Teilnahme.
Bereich:
Methoden, Sonstiges
Maximale Teilnehmerzahl:
max. 32
Kosten:
1.195 € / 1.180 € (persönliche DECHEMA-Mitglieder)
Termin:
22.11.2017 - 24.11.2017
Anmeldeschluss:
01.11.2017
Dauer:
3 Tage
Dozent/Kursleitung:
Dr. Klaus-Michael Mangold (DECHEMA-Forschungsinstitut, Frankfurt am Main)
Veranstaltungsort:
60486
Frankfurt am Main

DECHEMA-Forschungsinstitut



Das DECHEMA-Forschungsinstitut ist eine gemeinnützige rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main. Es widmet sich der Forschung für nachhaltige Technologien für die Industriegesellschaft der Zukunft. Dabei nutzt das Institut Kernkompetenzen auf den Gebieten Werkstoffe, Chemische Technik und Biotechnologie, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden. Durch die intensive Zusammenarbeit von Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachdisziplinen werden innovative Lösungskonzepte für praxisorientierte Fragestellungen erarbeitet. Das Institut betreibt mit seinen ca. 80 Mitarbeitern vornehmlich grundlagenorientierte und vorwettbewerbliche Forschung. Diese öffentlich geförderten Vorhaben werden durch Projekte der industriellen Auftragsforschung ergänzt.

Die Biotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie für die chemische Industrie der Zukunft. Deshalb werden am Institut zahlreiche Forschungsansätze verfolgt, die das Potenzial der industriellen Biotechnologie für die Entwicklung neuer, umweltschonender Verfahren und Produkte auf Basis nachwachsender Rohstoffe aufzeigen. In verschiedenen Forschungsvorhaben werden unter anderem biotechnologische Produktionssysteme für die Gewinnung technischer Enzyme und die Synthese industriell begehrter Feinchemikalien wie Aroma- und Riechstoffe sowie kosmetische und pharmazeutische Wirkstoffe entwickelt.