Kostenschätzung

Anbieter: DECHEMA-Forschungsinstitut
Vom 05.09.2017 bis 06.09.2017
Ziel des Seminars ist die Vermittlung aktueller Methoden und Werkzeuge des Cost Engineerings in der Prozessindustrie. Die Anwendung technisch-wissenschaftlicher Expertise um Ressourcen, Kosten, Wirtschaftlichkeit und Risiken zu planen, zu überwachen und zu steuern steht dabei im Vordergrund.
 
Die Entscheidung, ob eine Investition getätigt wird oder nicht, hängt u. a. von der Höhe des Kapitals, das als Anlagevermögen für einen längeren Zeitraum gebunden wird, ab. Deshalb ist ein zentraler Punkt des Cost Engineerings das Anwenden wissenschaftlich fundierter Methoden zum Ermitteln von Anlage- (CAPEX) und Umlaufkapitalbedarf (OPEX) in den verschiedenen Projektphasen.
 
Planung, Entwicklung und Optimierung verfahrenstechnischer Anlagen werden durch Wirtschaftlichkeitsrechnungen begleitet. Prozessvarianten müssen nicht nur anhand technischer Kriterien kritisch bewertet werden, sondern auch anhand ihrer Auswirkung auf die Wirtschaftlichkeit der Produktion. Diese Bewertung sollte bereits in einem frühen Projektstadium erfolgen. Um die Kosten für diese Studien niedrig zu halten, muss man sich bewährter Methoden der Kostenschätzung bedienen.
 
Die Seminarteilnehmer lernen anhand konkreter Beispiele, welche Werkzeuge ihnen heute zur Lösung dieser Aufgaben zur Verfügung stehen. Die verschiedenen Methoden der Kostenschätzung werden vorgestellt und anhand von Fallstudien erläutert. Die Fallstudien umfassen ausgearbeitete Beispiele sowie die Schätzung der fixen Investition einer Anlage zur Synthese eines chemischen Produkts mit Hilfe der Prozesssimulationssoftware Chemcad und eines Tabellenkalkulationsprogramms.
 

Kontaktdaten


Ansprechpartner:
Nicola Gruß
Telefon:
+49 69 7564-253
Fax:
+49 69 7564-414

Details der Fortbildung


Zielgruppe:
Verfahrenstechniker, Chemieingenieure, Chemiker und Maschinenbauer, Projektleiter der Prozessindustrie, Projektingenieure, die mit der Ermittlung von Investitions- und Herstellkosten in der Prozessindustrie zu tun haben und eine Zusatzqualifikation zum Cost Engineer anstreben
Bereich:
Methoden, Sonstiges
Maximale Teilnehmerzahl:
max. 16
Kosten:
650 € / 635 € (persönliche DECHEMA-Mitglieder)
Termin:
05.09.2017 - 06.09.2017
Anmeldeschluss:
15.08.2017
Dauer:
2 Tage
Dozent/Kursleitung:
Prof. Dr. -Ing. Thomas Rieckmann, Technische Hochschule Köln
Veranstaltungsort:
Theodor-Heuss-Allee 25
60486
Frankfurt am Main

DECHEMA-Forschungsinstitut



Das DECHEMA-Forschungsinstitut ist eine gemeinnützige rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main. Es widmet sich der Forschung für nachhaltige Technologien für die Industriegesellschaft der Zukunft. Dabei nutzt das Institut Kernkompetenzen auf den Gebieten Werkstoffe, Chemische Technik und Biotechnologie, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden. Durch die intensive Zusammenarbeit von Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachdisziplinen werden innovative Lösungskonzepte für praxisorientierte Fragestellungen erarbeitet. Das Institut betreibt mit seinen ca. 80 Mitarbeitern vornehmlich grundlagenorientierte und vorwettbewerbliche Forschung. Diese öffentlich geförderten Vorhaben werden durch Projekte der industriellen Auftragsforschung ergänzt.

Die Biotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie für die chemische Industrie der Zukunft. Deshalb werden am Institut zahlreiche Forschungsansätze verfolgt, die das Potenzial der industriellen Biotechnologie für die Entwicklung neuer, umweltschonender Verfahren und Produkte auf Basis nachwachsender Rohstoffe aufzeigen. In verschiedenen Forschungsvorhaben werden unter anderem biotechnologische Produktionssysteme für die Gewinnung technischer Enzyme und die Synthese industriell begehrter Feinchemikalien wie Aroma- und Riechstoffe sowie kosmetische und pharmazeutische Wirkstoffe entwickelt.