Maßstabsvergrößerung katalytischer Reaktoren

 30.11.2017 - 01.12.2017  60486 Frankfurt am Main  DECHEMA-Forschungsinstitut
Der Reaktor ist das Herz aller industriellen Synthesen. Mehr als 90 % der chemischen Produkte werden heterogen-katalytisch hergestellt. Die meist auf der inneren Oberfläche eines partikelförmigen keramischen Trägers fein dispers verteilten katalytisch aktiven Komponenten müssen dabei mit den gasförmigen oder flüssigen Reaktanten in Kontakt gebracht werden.
 
Bei Auswahl, Dimensionierung und Maßstabsvergrößerung chemischer Reaktoren müssen eine große Anzahl von Aspekten berücksichtigt werden. Die reaktionstechnische Dimensionierung führt zur Festlegung des notwendigen Reaktorvolumens bzw. der notwendigen mittleren Verweilzeit und der Prozessparameter wie Temperatur im Zulauf, Art der Temperierung sowie Druck und Molverhältnis der Reaktanten und ggf. notwendigen inerten Komponenten.
 
Ziel des Seminars ist die Vermittlung der Methodenkompetenz der Auswahl, Dimensionierung und Maßstabsvergrößerung chemischer Reaktoren zur industriellen Durchführung heterogen-katalytischer Synthesen. Die Seminarteilnehmer können nach der Teilnahme an dem Seminar Konzepte zur Beschreibung der Kopplung von Wärmetransport und Stofftransport mit chemischen Reaktionen benennen und beschreiben.
 
Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Anmeldung auf jobvector!

Details der Fortbildung


Zielgruppe:
Verfahrenstechniker, Prozesstechniker, Chemieingenieure und Technische Chemiker aus allen Bereichen der Prozessindustrie, die sich mit der Auslegung und Maßstabsvergrößerung chemischer Reaktoren für heterogen-katalytische Synthesen beschäftigen
Bereich:
Methoden, Sonstiges
Maximale Teilnehmerzahl:
max. 16
Kosten:
850 € / 835 € (persönliche DECHEMA-Mitglieder)
Termin:
30.11.2017 - 01.12.2017
Anmeldeschluss:
09.11.2017
Dauer:
2 Tage
Dozent/Kursleitung:
Prof. Dr. -Ing. Thomas Rieckmann, Technische Hochschule Köln
Veranstaltungsort:
Theodor-Heuss-Allee 25
60486
Frankfurt am Main

DECHEMA-Forschungsinstitut



Das DECHEMA-Forschungsinstitut ist eine gemeinnützige rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main. Es widmet sich der Forschung für nachhaltige Technologien für die Industriegesellschaft der Zukunft. Dabei nutzt das Institut Kernkompetenzen auf den Gebieten Werkstoffe, Chemische Technik und Biotechnologie, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden. Durch die intensive Zusammenarbeit von Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachdisziplinen werden innovative Lösungskonzepte für praxisorientierte Fragestellungen erarbeitet. Das Institut betreibt mit seinen ca. 80 Mitarbeitern vornehmlich grundlagenorientierte und vorwettbewerbliche Forschung. Diese öffentlich geförderten Vorhaben werden durch Projekte der industriellen Auftragsforschung ergänzt.

Die Biotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie für die chemische Industrie der Zukunft. Deshalb werden am Institut zahlreiche Forschungsansätze verfolgt, die das Potenzial der industriellen Biotechnologie für die Entwicklung neuer, umweltschonender Verfahren und Produkte auf Basis nachwachsender Rohstoffe aufzeigen. In verschiedenen Forschungsvorhaben werden unter anderem biotechnologische Produktionssysteme für die Gewinnung technischer Enzyme und die Synthese industriell begehrter Feinchemikalien wie Aroma- und Riechstoffe sowie kosmetische und pharmazeutische Wirkstoffe entwickelt.