Misch- und Rührtechnik in Theorie und Praxis

 02.11.2017 - 03.11.2017  60486 Frankfurt am Main  DECHEMA-Forschungsinstitut
Das Mischen und Rühren sind bedeutende verfahrenstechnische Operationen, die in vielen Wirtschaftszweigen – insbesondere der chemischen, pharmazeutischen, biotechnologischen und der Nahrungsmittelindustrie – in großem Umfang angewendet werden. Die wesentlichen Operationen betreffen das Homogenisieren von mischbaren Flüssigkeiten, den Wärmetransport zwischen Flüssigkeit und Wärmeübertragungsfläche, das Suspendieren von Feststoffen, das Dispergieren von zwei nicht mischbaren Flüssigkeiten sowie von Gasen in Flüssigkeiten.

Zu Beginn des Kurses werden die allgemeinen Aspekte des Mischens und Rührens (Misch- und Rührausrüstungen, Aufgaben, Fluiddynamik, Leistungseintrag) besprochen und wesentliche Kenntnisse der Rheologie sowie der Dimensionsanalyse und Modellübertragung vermittelt. Aufbauend darauf werden die relevanten Grundlagen der wichtigsten Misch- und Rühroperationen im Detail vorgestellt, Hinweise zur Auslegung gegeben und anhand von praxisorientierten Aufgaben die Lernziele vertieft. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, laufende Rühr- und Mischprozesse bewerten sowie Neuplanungen kompetent begleiten zu können.
 
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Details der Fortbildung


Zielgruppe:
Anwender von misch- und rührtechnischen Operationen in Betrieben, Technika und Laboratorien sowie Forscher auf dem Gebiet der Verfahrenstechnik
Bereich:
Methoden, Sonstiges
Maximale Teilnehmerzahl:
max. 25
Kosten:
765 € / 750 € (persönliche DECHEMA-Mitglieder)
Termin:
02.11.2017 - 03.11.2017
Anmeldeschluss:
12.10.2017
Dauer:
2 Tage
Dozent/Kursleitung:
Dr.-Ing. Hans-Jürgen Henzler, Prof. Dr.-Ing. Matthias Kraume
Veranstaltungsort:
60486
Frankfurt am Main

DECHEMA-Forschungsinstitut



Das DECHEMA-Forschungsinstitut ist eine gemeinnützige rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main. Es widmet sich der Forschung für nachhaltige Technologien für die Industriegesellschaft der Zukunft. Dabei nutzt das Institut Kernkompetenzen auf den Gebieten Werkstoffe, Chemische Technik und Biotechnologie, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden. Durch die intensive Zusammenarbeit von Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachdisziplinen werden innovative Lösungskonzepte für praxisorientierte Fragestellungen erarbeitet. Das Institut betreibt mit seinen ca. 80 Mitarbeitern vornehmlich grundlagenorientierte und vorwettbewerbliche Forschung. Diese öffentlich geförderten Vorhaben werden durch Projekte der industriellen Auftragsforschung ergänzt.

Die Biotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie für die chemische Industrie der Zukunft. Deshalb werden am Institut zahlreiche Forschungsansätze verfolgt, die das Potenzial der industriellen Biotechnologie für die Entwicklung neuer, umweltschonender Verfahren und Produkte auf Basis nachwachsender Rohstoffe aufzeigen. In verschiedenen Forschungsvorhaben werden unter anderem biotechnologische Produktionssysteme für die Gewinnung technischer Enzyme und die Synthese industriell begehrter Feinchemikalien wie Aroma- und Riechstoffe sowie kosmetische und pharmazeutische Wirkstoffe entwickelt.