Patentmanagement

 18.10.2017 - 18.10.2017  60486 Frankfurt am Main  DECHEMA-Forschungsinstitut
Bei der Verwertung gewerblicher Schutzrechte, etwa durch eigene Vermarktung geschützter Produkte oder Dienstleistungen oder durch Vergabe von Lizenzrechten, ist auch der Aufwand für die Generierung von Schutzrechten und deren Verwaltung zu berücksichtigen.

Den Kursteilnehmern, die über zumindest Grundkenntnisse in der Erlangung, Verteidigung und Durchsetzung von Schutzrechten verfügen sollten, beispielsweise durch Absolvierung des Kurses „Patentrecht für die Praxis“, wird ein vertiefter Einblick in effiziente Strukturen und Handlungsweisen zum Einsatz des geistigen Eigentums (Intellectual Property) gegeben. Das Seminar befasst sich mit Möglichkeiten, gezielt Innovationen im Unternehmen zu erfassen und geistiges Eigentum zu erkennen und nutzbar zu machen. Außerdem sollen effiziente Strategien zur Erreichung wichtiger Ziele im Bereich der gewerblichen Schutzrechte vorgestellt werden. Entsprechende Beispiele für Anmeldestrategien oder Strategien bei Durchsetzung von Schutzrechten werden beschrieben. Hierbei wird unter anderem auf den Aufbau eines Schutzrechtsportfolios, auf die Erzielung eigener Handlungsfreiheit (Freedom to Operate) und Möglichkeiten der Lizenzierung eingegangen sowie Möglichkeiten der Kostenoptimierung vorgestellt.

Für eine Kosten-Nutzen-Analyse und die Verwertung der Schutzrechte ist es auch erforderlich, den Wert der Schutzrechte zu kennen. Deshalb wird im Rahmen des Seminars auch auf die Bewertung von Schutzrechten eingegangen.
 
Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Anmeldung auf jobvector!

Details der Fortbildung


Zielgruppe:
Geschäftsführer, Patentingenieure und Mitarbeiter von Patentabteilungen, Projektleiter, Innovationsmanager, Technologiemanager
Bereich:
Methoden, Sonstiges
Kosten:
690 €
Termin:
18.10.2017 - 18.10.2017
Anmeldeschluss:
26.09.2017
Dauer:
1 Tag
Veranstaltungsort:
60486
Frankfurt am Main

DECHEMA-Forschungsinstitut



Das DECHEMA-Forschungsinstitut ist eine gemeinnützige rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main. Es widmet sich der Forschung für nachhaltige Technologien für die Industriegesellschaft der Zukunft. Dabei nutzt das Institut Kernkompetenzen auf den Gebieten Werkstoffe, Chemische Technik und Biotechnologie, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden. Durch die intensive Zusammenarbeit von Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachdisziplinen werden innovative Lösungskonzepte für praxisorientierte Fragestellungen erarbeitet. Das Institut betreibt mit seinen ca. 80 Mitarbeitern vornehmlich grundlagenorientierte und vorwettbewerbliche Forschung. Diese öffentlich geförderten Vorhaben werden durch Projekte der industriellen Auftragsforschung ergänzt.

Die Biotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie für die chemische Industrie der Zukunft. Deshalb werden am Institut zahlreiche Forschungsansätze verfolgt, die das Potenzial der industriellen Biotechnologie für die Entwicklung neuer, umweltschonender Verfahren und Produkte auf Basis nachwachsender Rohstoffe aufzeigen. In verschiedenen Forschungsvorhaben werden unter anderem biotechnologische Produktionssysteme für die Gewinnung technischer Enzyme und die Synthese industriell begehrter Feinchemikalien wie Aroma- und Riechstoffe sowie kosmetische und pharmazeutische Wirkstoffe entwickelt.