Patentrecht für die Praxis

Anbieter: DECHEMA-Forschungsinstitut
Vom 17.10.2017 bis 17.10.2017
Der Kurs vermittelt zunächst einen Überblick über die technischen (z.B. Patente und Gebrauchsmuster) und nicht-technischen (z.B. Marken und Urheberrechte) Schutzrechte und über Schutzgegenstände, die damit geschützt werden können. Anhand eines Praxisbeispiels wird anschließend ein vertiefter Einblick in das System des Patentrechts und Gebrauchsmusterschutzes gegeben. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Fragen, wie Patentschutz erlangt werden kann und welche Anmeldestrategien zur Auswahl stehen.
Der zweite Abschnitt des Kurses befasst sich mit der Frage, wie Ansprüche aus fremden Schutzrechten vermieden und entsprechende Konflikte gelöst werden können. Hierzu wird zunächst erläutert, wie der Schutzbereich von technischen Schutzrechten (Patenten, Gebrauchsmustern) zu ermitteln und auszulegen ist und wie üblicherweise ein Konfliktfall von der ersten Kontaktaufnahme bis zum abschließenden Verletzungsurteil oder einer gütlichen Streitbeilegung abläuft. Danach werden Möglichkeiten der Reaktion auf einen Konfliktfall aufgezeigt bzw. Maßnahmen zur Vorbeugung und Vermeidung eines Konfliktfalls besprochen. Abschließend wird auf das deutsche Arbeitnehmererfinderrecht eingegangen, das die Pflichten und Rechte des Arbeitgebers und Arbeitnehmers in der Industrie, aber auch in der Hochschule regelt.

Kontaktdaten


Ansprechpartner:
Nicola Gruß
Telefon:
+49 69 7564-253
Fax:
+49 69 7564-414

Details der Fortbildung


Zielgruppe:
Mitarbeiter und Führungskräfte aus Industrie und Forschung, die Innovationen schaffen, verwerten oder in sonstiger Weise managen bzw. mit ihnen in ihrer beruflichen Praxis in Berührung kommen
Bereich:
Methoden, Sonstiges
Kosten:
690 €
Termin:
17.10.2017 - 17.10.2017
Anmeldeschluss:
26.09.2017
Dauer:
1 Tag
Veranstaltungsort:
60486
Frankfurt am Main

DECHEMA-Forschungsinstitut



Das DECHEMA-Forschungsinstitut ist eine gemeinnützige rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main. Es widmet sich der Forschung für nachhaltige Technologien für die Industriegesellschaft der Zukunft. Dabei nutzt das Institut Kernkompetenzen auf den Gebieten Werkstoffe, Chemische Technik und Biotechnologie, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden. Durch die intensive Zusammenarbeit von Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachdisziplinen werden innovative Lösungskonzepte für praxisorientierte Fragestellungen erarbeitet. Das Institut betreibt mit seinen ca. 80 Mitarbeitern vornehmlich grundlagenorientierte und vorwettbewerbliche Forschung. Diese öffentlich geförderten Vorhaben werden durch Projekte der industriellen Auftragsforschung ergänzt.

Die Biotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie für die chemische Industrie der Zukunft. Deshalb werden am Institut zahlreiche Forschungsansätze verfolgt, die das Potenzial der industriellen Biotechnologie für die Entwicklung neuer, umweltschonender Verfahren und Produkte auf Basis nachwachsender Rohstoffe aufzeigen. In verschiedenen Forschungsvorhaben werden unter anderem biotechnologische Produktionssysteme für die Gewinnung technischer Enzyme und die Synthese industriell begehrter Feinchemikalien wie Aroma- und Riechstoffe sowie kosmetische und pharmazeutische Wirkstoffe entwickelt.