Technisches Email im Anlagenbau

Anbieter: DECHEMA-Forschungsinstitut
Vom 16.11.2017 bis 16.11.2017
Technisches Email nimmt besonders in der Chemie- und Pharmaindustrie, aber auch in der Wasserversorgung und in speziellen Nischen des allgemeinen Maschinenbaus als Allroundwerkstoff einen festen Platz zwischen den Oberflächenwerkstoffen mit eher untergeordneten Anforderungen und den Sonderwerkstoffen mit teilweise sehr spezifischen Leistungsdaten ein. Je nach Einsatzbereich lässt sich Email mit seinem generell breiten Funktionsprofil auf spezielle Anforderungen hin ausrichten. Ob nun in der Trinkwasserversorgung, in der Wirkstoffchemie, ob in der Abwasserbehandlung, im Lötanlagenbau, in der Pharmazie unter GMP-Bedingungen oder mit Hygienic-Design-Vorgaben – vielfältige Anforderungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten werden durch die Verbindung der Strukturwerkstoffe mit den oberflächenbestimmenden Emailqualitäten erfüllt.

Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern die vielfältigen Möglichkeiten des Einsatzes von Technischem Email im Anlagenbau vorzustellen. Dazu sollen zunächst die wesentlichen Eigenschaften von Email allgemein und Technischem Email im Besonderen und deren Bedeutung für die verschiedenen Anwendungsfelder dargestellt werden. Im Detail werden auch die verfahrenstechnischen Aspekte, die Normung und Maßnahmen zur Qualitätssicherung behandelt. Neue Anforderungen der TA Luft (neu) und Beispiele für die Lösung verfahrenstechnischer Probleme mit Technischem Email runden den Tag ab.
 

Kontaktdaten


Ansprechpartner:
Nicola Gruß
Telefon:
+49 69 7564-253
Fax:
+49 69 7564-414

Details der Fortbildung


Zielgruppe:
Planer, Konstrukteure und Werkstofftechniker in Verfahrenstechnik und Anlagenbau
Bereich:
Methoden, Sonstiges
Kosten:
450 € / 435 € (persönliche DECHEMA-Mitglieder)
Termin:
16.11.2017 - 16.11.2017
Anmeldeschluss:
26.10.2017
Dauer:
1 Tag
Veranstaltungsort:
60486
Frankfurt am Main

DECHEMA-Forschungsinstitut



Das DECHEMA-Forschungsinstitut ist eine gemeinnützige rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main. Es widmet sich der Forschung für nachhaltige Technologien für die Industriegesellschaft der Zukunft. Dabei nutzt das Institut Kernkompetenzen auf den Gebieten Werkstoffe, Chemische Technik und Biotechnologie, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden. Durch die intensive Zusammenarbeit von Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachdisziplinen werden innovative Lösungskonzepte für praxisorientierte Fragestellungen erarbeitet. Das Institut betreibt mit seinen ca. 80 Mitarbeitern vornehmlich grundlagenorientierte und vorwettbewerbliche Forschung. Diese öffentlich geförderten Vorhaben werden durch Projekte der industriellen Auftragsforschung ergänzt.

Die Biotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie für die chemische Industrie der Zukunft. Deshalb werden am Institut zahlreiche Forschungsansätze verfolgt, die das Potenzial der industriellen Biotechnologie für die Entwicklung neuer, umweltschonender Verfahren und Produkte auf Basis nachwachsender Rohstoffe aufzeigen. In verschiedenen Forschungsvorhaben werden unter anderem biotechnologische Produktionssysteme für die Gewinnung technischer Enzyme und die Synthese industriell begehrter Feinchemikalien wie Aroma- und Riechstoffe sowie kosmetische und pharmazeutische Wirkstoffe entwickelt.