Zündgefahren infolge elektrostatischer Aufladungen

 09.11.2017 - 09.11.2017  60486 Frankfurt am Main  DECHEMA-Forschungsinstitut
In den unterschiedlichen Unternehmen der chemischen, petrochemischen und pharmazeutischen Industrie, sowie Unternehmen der Holz-, Lack-, Nahrungsmittel- und Pflanzenschutzmittelindustrie werden in den eingesetzten Verfahren brennbare Flüssigkeiten, brennbare Schuttgüter und hybride Gemische verwendet. Bei deren Verwendung müssen elektrostatische Zündquellen in Betracht gezogen werden. Hierbei können Entladungen statischer Elektrizität als mögliche Zündquelle infrage kommen. Der Umgang mit Stäuben sehr kleiner Mindestzündenergien ist ein weiterer wichtiger Aspekt.

Der Fortbildungstag "Zündgefahren infolge elektrostatischer Aufladungen" richtet sich an Anlagenbauer und Anlagenbetreiber. Im Kurs sollen die Teilnehmer geschult werden, wie sie Zündgefahren infolge elektrostatischer Aufladungen vermeiden können. Die ATEX-Richtlinie 94/9/EG, deren Neuausgabe 2014/34/EU, die ATEX-Richtlinie 1999/92/EG sowie die TRGS 727 sind die Basis dieses Kurses. Die Inhalte der Vorträge werden durch praxisnahe Experimente ergänzt. Die Referenten kommen aus Industrie, Prüfinstituten und Behörden. Es besteht somit die Möglichkeit, aus erster Hand von Mitgliedern des Erstellergremiums der TRGS 727 über Neuerungen und deren Hintergründe unterrichtet zu werden.
 
Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Anmeldung auf jobvector!

Details der Fortbildung


Zielgruppe:
Chemiker, Ingenieure, Techniker, und Meister aus den Bereichen Produktion, Technikum und „Kilolabor“ sowie aus der Verfahrensentwicklung, Planung, Sicherheit und dem Umweltschutz; Planer, Konstrukteure und Gutachter aus dem Anlagenbau; Mitarbeitende von staatlichen Überwachungs- und Genehmigungsstellen, von Berufsgenossenschaften sowie von unabhängigen Prüf- und Beratungsinstituten; Studierende als Ergänzung zur technischen oder naturwissenschaftlichen Hochschulausbildung
Bereich:
Methoden, Sonstiges
Kosten:
465 € / 450 € (persönliche DECHEMA-Mitglieder)
Termin:
09.11.2017 - 09.11.2017
Anmeldeschluss:
19.10.2017
Dauer:
1 Tag
Dozent/Kursleitung:
Dr. Martin Glor, Swiss Process Safety Consulting GmbH
Veranstaltungsort:
60486
Frankfurt am Main

DECHEMA-Forschungsinstitut



Das DECHEMA-Forschungsinstitut ist eine gemeinnützige rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main. Es widmet sich der Forschung für nachhaltige Technologien für die Industriegesellschaft der Zukunft. Dabei nutzt das Institut Kernkompetenzen auf den Gebieten Werkstoffe, Chemische Technik und Biotechnologie, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden. Durch die intensive Zusammenarbeit von Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachdisziplinen werden innovative Lösungskonzepte für praxisorientierte Fragestellungen erarbeitet. Das Institut betreibt mit seinen ca. 80 Mitarbeitern vornehmlich grundlagenorientierte und vorwettbewerbliche Forschung. Diese öffentlich geförderten Vorhaben werden durch Projekte der industriellen Auftragsforschung ergänzt.

Die Biotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie für die chemische Industrie der Zukunft. Deshalb werden am Institut zahlreiche Forschungsansätze verfolgt, die das Potenzial der industriellen Biotechnologie für die Entwicklung neuer, umweltschonender Verfahren und Produkte auf Basis nachwachsender Rohstoffe aufzeigen. In verschiedenen Forschungsvorhaben werden unter anderem biotechnologische Produktionssysteme für die Gewinnung technischer Enzyme und die Synthese industriell begehrter Feinchemikalien wie Aroma- und Riechstoffe sowie kosmetische und pharmazeutische Wirkstoffe entwickelt.