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Biologe, Biochemiker, Mediziner als Doktorand - Molekulare Krebsgenetik, Tumorbiologie /m/w)

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Das Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München widmet sich mit 1.091 Betten und rund 5.000 Mitarbeitern der Krankenversorgung, der Forschung und der Lehre. Jährlich profitieren rund 60.000 Patienten von der stationären und rund 240.000 Patienten von der ambulanten Betreuung. Das Klinikum ist ein Haus der Supra-Maximalversorgung, das das gesamte Spektrum moderner Medizin abdeckt. Seit 2003 ist das Klinikum rechts der Isar eine Anstalt des öffentlichen Rechts des Freistaats Bayern.
An der II. Medizinischen Klinik der Technischen Universität München ist unter dem Dach des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK/DKFZ, Heidelberg) und in Zusammenarbeit mit dem Wellcome Trust Sanger Institute (Cambridge, UK) ist folgende Stelle zu besetzen:

Doktorandenstelle im Bereich
molekulare Krebsgenetik/Tumorbiologie

Wir entwickeln Mausmodelle um molekulare und translationale Aspekte der Krebsentstehung zu erforschen. Ein Schwerpunkt der letzten Jahre war die Entwicklung transposon-basierter Technologien für genetisches Screening in vivo. Diese einzigartigen „Werkzeuge“ ermöglichen es uns im Hochdurchsatz-Verfahren krebs-treibende molekulare Prozesse zu identifizieren, die man mit anderen Methoden zur Krebsgenomanalyse nicht finden kann. Wir benutzen diese Systeme um in „forward genetic“ genomweiten Ansätzen die genetischen Grundlagen von Tumorentstehung, Metastasierung und Therapieresistenz direkt in vivo aufzudecken (z.B. Science 2010, 330:1104-7; Nat Genet. 2011,43:470-5, Nat Genet. 2015,47(1):47).
In ganz anderen, hypothesen-getriebenen Ansätzen entwickeln wir spezifische genetische oder infektiöse Modelsysteme für verschiedene Tumorentitäten. Diese werden eingesetzt, um definierte tumorbiologische Fragestellungen zu erforschen oder neue diagnostische und therapeutische Strategien zu entwickeln (z.B. Cancer Cell 2013, 18, 23(2):406).
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit an hocheffizienten Ansätzen zur funktionellen Annotation von Krebsgenomen. Hierbei entwickeln wir CRISPR/Cas9-basierte Methoden für somatische Genom-Editierung in der Maus und benutzen diese für Mutagenese, genetisches Screening und „Chromosome Engineering“ im Kontext von gastrointestinalen und hämatopoetischen Tumorerkrankungen (z.B. PNAS 2015, Nov 10;112(45):13982; Nature Communications 2016. Feb26;7:10770).
Wir sind ein engagiertes Team und bieten intensive Einarbeitung und Betreuung. Wir setzen ein sehr breites Spektrum molekularbiologischer, biochemischer und zellbiologischer Techniken ein: u.a. in vivo Transposonmutagenese, Cre/loxP und Flp/frt System, RNA-/CGH-Arrays, RNAi, retrovirale gewebs-spezifische Genexpressionssysteme, molekulare in vivo Bildgebung, whole­exome/genome sequencing, in vivo CRISPR/Cas9 Genomeditierung etc.). Die Nähe zu den klinischen Einrichtungen, und die interdisziplinäre Zusammensetzung des Teams ermöglichen auch Einblicke in klinische Aspekte der Krebsentstehung. Daneben sind Forschungsaufenthalte am Wellcome Trust Sanger Institut in Cambridge möglich.
Sie sollten über ein abgeschlossenes Studium der Biologie, Biochemie, molekulare Medizin oder verwandten Studienfächern verfügen. Erfahrungen mit biochemischen und molekularbiologischen Techniken sind Voraussetzung. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Anstellung erfolgt im Rahmen des DKTK am DKFZ Heidelberg und der TUM. Das Labor und die Arbeitsgruppe ist in der Münchner Innenstadt, am Klinikum Rechts der Isar angesiedelt (ab 2016 am gleichen Campus im neuen TUM Zentralinstitut für translationale Krebsforschung: TranslaTUM).
Bitte schicken Sie Ihre Bewerbungen mit üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Urkunden, ggf. Empfehlungsschreiben, Angabe von Referenzpersonen) als eine PDF-Datei an:
Prof. Dr. med. Roland Rad (e-mail: Roland.Rad@tum.de)
Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Bewerbung auf jobvector
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