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Masterarbeit in Mikrobiologie/Molekularbiologie

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Am Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz in Neustadt a. d. Weinstraße ist in der Abteilung Weinbau & Oenologie
 
eine Masterarbeit mit dem Thema Nachweis der Diacetylbildung durch Citrat negative
Oenococcus oeni Stämme 
zum nächst möglichen Zeitpunkt oder auch später möglich. Das DLR Rheinpfalz ist eine außeruniversitäre Lehr- und Forschungsinstitution für Weinbau und Gartenbau des Landes Rheinland-Pfalz.
 
Hintergrund: Diacetyl ist eine Dicarbonylverbindung mit einem starken Butteraroma und häufig für eine Fehltonbildung im Wein verantwortlich. Während der Weinbereitung wird Diacetyl von Milchsäurebakterien gebildet, die gezielt im Rahmen des biologischen Säureabbaus (BSA) zugesetzt werden. Der BSA beschreibt ein mikrobiologisches Verfahren bei dem Äpfelsäure zu Milchsäure verstoffwechselt wird. Hierbei kommt es zu einer Säureminderung des Weins. Für den BSA kommen überwiegend Reinzuchtstämme der Spezies Oenococcus oeni (O  oeni) zum Einsatz. Diese Stämme zeichnen sich durch eine hohe Ethanol und Säuretoleranz aus. O. oeni ist heterofermantativ und bildet daher neben Milchsäure auch noch weitere sekundäre Fermentationsprodukte. In diesem Zusammenhang stellt insbesondere die Diacetylbildung ein großes Problem dar. Bislang ist man davon ausgegangen, dass O. oeni Diacetyl aus dem Abbau von Citrat bildet. Es wurden deshalb sogenannte Citrat- negative O. oeni Stämme auf den Markt gebracht die genetisch nicht mehr in der Lage sind Citrat zu verstoffwechseln. Diese Stämme werden kommerziell damit beworben überhaupt kein Diacetyl mehr bilden zu können. Zwischenzeitlich gibt es jedoch umfangreiche Studien die eine Citrat unabhängige Diacetylbildung durch O. oeni belegen. Deshalb ist davon auszugehen, dass auch Citrat negative Bakterienstämme Diacetyl bilden können.
 
Zielsetzung: Ziel dieses Projektes soll es sein, einen Nachweis zu erbringen, dass auch
Citrat negative O. oeni Stämme Diacetyl bilden. Hierbei soll durch die Zugabe von exogenem Pyruvat versucht werden eine Diacetylbildung zu induzieren. Die Charakterisierung des Diacetylstoffwechsels soll sowohl analytisch als auch molekularbiologisch erfolgen.
 
Methoden: Folgende Methoden kommen in dieser Arbeit zum Einsatz:
RNA Extraktion, qPCR, Fermentationsstudien, GC-MS, enzymatische Tests, KbE- Bestimmung, FTIR
 
 
Weitere Informationen zu dieser Stelle erteilt Herr roman Mink, Tel.: 06321-671532, email: roman.mink@dlr.rlp.de
 
Die Bewerbungen sind zu richten an Prof. Dr. Maren Scharfenberger-Schmeer, maren.scharfenberger-schmeer@dlr.rlp.de
 
 

Kontaktdaten


Art des Bewerbungszugangs
Prof. Dr. Maren Scharfenberger-Schmeer
Professur für Mikrobiologie, HS Kaiserslautern

Weincampus Neustadt
am DLR Rheinpfalz
Breitenweg 71
67435 Neustadt a. d. Weinstraße

Telefon: +49 (0) 6321 671 359
Telefax: +49 (0) 6321 671 375
Maren.ScharfenbergerSchmeer@hs-kl.de
Kontakt für Bewerbungen
Prof. Dr. Maren Scharfenberger-Schmeer
Professur für Mikrobiologie, HS Kaiserslautern

Weincampus Neustadt
am DLR Rheinpfalz
Breitenweg 71
67435 Neustadt a. d. Weinstraße

Telefon: +49 (0) 6321 671 359
Telefax: +49 (0) 6321 671 375
Maren.ScharfenbergerSchmeer@hs-kl.de

Details der Stellenanzeige


Arbeitszeit
Vollzeit
Vertragslaufzeit
Befristete Anstellung
Stellentyp
Diplom- & Masterarbeit
Berufserfahrung
Berufserfahrung nicht vorausgesetzt
Region
Deutschland (Rheinland-Pfalz)
Arbeitsort
67434 Neustadt a. d. Weinstraße
Fachgebiet
Biologie & Life Sciences, Agrarwissenschaften, Biotechnologie, Chemie
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