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Protein-Engineering von Enzymen zur Detoxifizierung phosphororganischer Verbindungen

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Neurotoxische Organophosphate, die die Acetylcholin­esterase irreversibel inhibieren und damit die Nervenleitung unterbinden, stellen eine gravierende toxikologische Bedrohung dar, insbesondere bei der Beseitigung von Altlasten aus dem Bereich der Pflanzenschutzmittel oder Nervenkampfstoffe. Im Rahmen eines öffentlich geförderten Projekts und in Kooperation mit dem Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Bundeswehr sollen Enzyme entwickelt werden, die phosphororganische Substanzen zu ungefährlichen Verbindungen hydrolytisch zersetzen und sich ggf. auch zur therapeutischen Anwendung bei akuten Vergiftungsfällen eignen.

Hierzu sind ab dem 1. Oktober 2016 bis zu drei Doktorandenstellen mit tariflicher Vergütung (TV-L E13 65 %) zu besetzen. Schwerpunkte des auf drei Jahre ausgelegten Projekts sind das rationale und kombinatorische Design von Biokatalysatoren mit optimierten Eigenschaften (katalytische Aktivität, Substrat- sowie Produktspezifität, Stabilität/Faltungseffizienz, Zirkulationsdauer in vivo) auf der Grundlage natürlicher mikrobieller Enzyme. Dabei kommen molekularbiologische, proteinbiochemische, bioinformatische und ggf. proteinkristallographische Methoden zum Einsatz.

Bewerber sollten über ein abgeschlossenes Studium der Biochemie, Chemie, Molekularen Biotechnologie, Bioinformatik oder eines vergleichbaren Studiengangs verfügen und eine Master-Arbeit mit einschlägigem Thema angefertigt haben. Zudem sollten sie an spannenden interdisziplinären Fragestellungen sowie Teamarbeit interessiert sein. Weiterhin werden Beiträge zur Lehre und Organisation unseres Institutsbetriebs erwartet.

Unsere Labors sind apparativ hervorragend ausgestattet hinsichtlich molekularbiologischer, proteinbiochemischer, zellbiologischer, chemisch-analytischer, biospektroskopischer und proteinkristallographischer Methoden. Unsere Arbeitsgruppe ist Teil des Exzellenzclusters "Munich Center for integrated Protein Science – CiPS^M". Weitere Informationen finden sich auf unserer Home Page (http://www.wzw.tum.de/bc).

Das Institut ist am biowissenschaftlichen Campus der TUM in Freising-Weihenstephan angesiedelt, etwa 30 Minuten nördlich von München, unweit des Flughafens. Während Freising ein angenehmes und preiswertes Ambiente zum Leben, Wohnen und Arbeiten einschließlich günstiger Verkehrsverbindungen bietet, eröffnet die Nähe zu München und den Alpen ein vielseitiges Kultur- und Freizeitangebot.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Publikationsliste, Referenzadressen) werden erbeten an:

Prof. Dr. Arne Skerra
Lehrstuhl für Biologische Chemie
Technische Universität München
Emil-Erlenmeyer-Forum 5
85354 Freising (Weihenstephan)
Tel.: 08161/714351
eMail: skerra@tum.de

Im Fall der Zusendung per eMail: Attachments bitte möglichst zu einer Datei zusammenfassen und den Nachnamen als Bestandteil der Dateibezeichnung angeben.

Kontaktdaten


Art des Bewerbungszugangs
eMail
Kontakt für Bewerbungen
Prof. Dr. Arne Skerra
Lehrstuhl für Biologische Chemie
Technische Universität München
Emil-Erlenmeyer-Forum 5
85354 Freising (Weihenstephan)
Tel.: 08161/714351
eMail: skerra@tum.de

Details der Stellenanzeige


Arbeitszeit
Teilzeit
Vertragslaufzeit
Befristete Anstellung
Stellentyp
Promotionsstelle
Berufserfahrung
Berufserfahrung nicht vorausgesetzt
Region
Deutschland (Bayern)
Arbeitsort
85354 Freising - Weihenstephan
Fachgebiet
Biologie & Life Sciences, Chemie
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