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Abschlussarbeit / Praxissemester

Bioprozessoptimierung zur Phytaseproduktion in Pichia pastoris

Die methylotrophe Hefe Pichia pastoris wird in der Biotechnologie häufig zur heterologen Produktion von Proteinen eingesetzt. Bei der Kultivierung in Minimalmedium und Methanol als einziger Kohlenstoffquelle erreicht P. pastoris sehr hohe Zelldichten. Ein weiterer Vorteil dieses Expressionssystems ist die Fähigkeit, Proteine posttranslational zu modifizieren und ins Medium zu sekretieren. Glykosylierung kann die Eigenschaften von Enzymen beeinflussen, der molekulare Zusammenhang zwischen Glykosylierungsmuster, Aktivität und Stabilität eines Enzyms ist bisher jedoch nicht ausreichend verstanden und steht im Fokus dieses Projekts.

Ziel der Arbeit
Im Rahmen eines BioSC-Projekts (http://www.biosc. de/p-eng) wird in unserer Arbeitsgruppe eine Bioprozessoptimierung zur Phytaseproduktion in P. pastoris durchgeführt. Gleichzeitig wird  anhand einer Mutantenbibliothek der Einfluss der Proteinglykosylierung auf den Stoffwechsel des Wirtsorganismus und auf Aktivität und Stabilität  des Enzyms getestet. Für die Kultivierung von P. pastoris kommen verschiedene Strategien der Prozessführung zum Einsatz. In der Arbeit soll ein Mikrobioreaktorsystem zur parallelen Kultivierung im (Fed-) Batch-Modus eingesetzt werden, um durch Variation relevanter Parameter wie Medium, pH und Temperatur optimale Produktionsbedingungen zu identifizieren. Dabei wird eine Teilautomatisierung der Abläufe (Kultivierung + Prozessanalytik) durch den Einsatz eines Liquid-Handling-Roboters angestrebt.

Was wir erwarten
Sie studieren Biotechnologie oder eine verwandte Disziplin und haben Interesse an moderner mikrobieller Kultivierung und prozessanalytischen Methoden. Sie können selbstständig und strukturiert arbeiten, sind teamfähig und bereit, sich in neue Aufgabengebiete einzuarbeiten.
Vorerfahrungen in der Durchführung fermentativer Prozesse im Labormaßstab sind nützlich aber nicht zwingend notwendig.

Was wir bieten
  • Ein kollegiales und motivierendes Arbeitsumfeld an einem der größten Forschungszentren Europas.
  • Anpassung des Projekts auf die individuellen Fähigkeiten und Wünsche der Kandidatin / des Kandidaten.
  • Laborausstattung mit automatisierten Anlagen zur mikrobiellen Kultivierung (Biolector).
  • Moderne Methoden der Bioanalytik.

Der geplante Start der Arbeit liegt im Herbst 2016.

Gewünschter Bewerbungszugang:
Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen reichen Sie bitte per E-Mail ein.
Kontakt für Bewerbungen
Dr. Alexander Eck
Tel.: +49 (0) 2461-61-3374  
E-Mail: a.eck@fz-juelich.de  

Forschungszentrum Jülich GmbH
Institut für Bio- und Geowissenschaften
IBG-1: Biotechnologie
Leo-Brandt-Str.
52425 Jülich
Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Bewerbung auf jobvector

Über Forschungszentrum Jülich

The Institute of Bio- and Geosciences (IBG-1:Biotechnology) of the Forschungszentrum Jülich is concerned with cutting edge research in industrial bio-process development with biocatalysts and micro organisms. A major focus is put on the precise in vivo quantification of intra cellular resources and processes by multi-omics technologies. In a rigorous systems biology approach, the...

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