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Doktorand/in

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Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist das nationale Institut, das auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes erstellt. In diesen Bereichen berät es die Bundesregierung sowie andere Institutionen und Interessengruppen. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen. Es ist eine rechtsfähige Anstalt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).


In der Abteilung Chemikalien- und Produktsicherheit des BfR ist in der Fachgruppe „Produktbeschaffenheit und Nanotechnologie“ ab sofort befristet für drei Jahre folgende Stelle zu besetzen:
 
Doktorandin / Doktorand
- Entgeltgruppe 13 TVöD -
Kennziffer: 1385/2015


Die Beschäftigung erfolgt mit 50 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (z. Zt. 19,50Std.).

Die Beschäftigung soll zur Promotion genutzt werden. Die Stellenausschreibung erfolgt unter Anbindung an die Graduiertenschule BB3R der Länder Berlin und Brandenburg.


Die Befristung erfolgt auf Grundlage des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes.


Aufgaben:

Die Einstellung erfolgt innerhalb des Teilprojekts „Testplattform für die Nanotoxikologie sowie Prüfung auf Kanzerogenität“ der Berlin-Brandenburger Forschungsplattform BB3R mit integriertem Graduiertenkolleg. Durch dieses Projekt werden die 3R-bezogenen Kompetenzen der Region Berlin-Brandenburg gebündelt und systematische Forschung vorangetrieben.

Im Rahmen der ausgeschriebenen Stelle sind die folgenden Aufgaben durchzuführen:
  • Aufbau eines in vitro Expositionssystems an der Gas-Flüssigkeits-Grenzschicht (Air/Liquid Interface)
  • Wissenschaftliche Charakterisierung aerosolgetragener Partikel mittels Scanning Mobility Particle Sizer (SMPS) und Elektronenmikroskopie, Optimierung der Expositionsbedingungen
  • Auswahl und Etablierung geeigneter Atemwegsepithelzelllinien
  • Systematische Untersuchung des Einflusses des Expositionsweges auf die Toxizität
  • Wissenschaftliche Untersuchung von Zytotoxizität und Genotoxizität ausgewählter Nanomaterialien
  • Identifizierung toxikologischer Wirkmechanismen
  • Wissenschaftliche Bestimmung der intrazellulären Dosis, Identifizierung von Aufnahmemechanismen für Nanomaterialien
  • Literaturrecherche und Kontakt mit externen Partnern aus Forschung und Industrie
  • Präsentation und Vertretung der experimentellen Befunde im Rahmen von Risikobewertungsvorträgen bzw. in entsprechenden Gremien

Anforderungen:
  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Biologie, Biochemie, Medizin, Toxikologie oder einer vergleichbaren Fachrichtung
  • Praktische Erfahrungen in der Zellkultur und der Anwendung molekularer Methoden
  • Kenntnisse der Aerosolmesstechnik (SMPS, FMPS)
  • Erfahrungen mit massenspektrometrischen Methoden (ICP-MS, LC-MS, ToF-SIMS), FT-IR sowie Elektronen- und Konfokalmikroskopie von Vorteil
  • Erfahrungen in der interdisziplinären Forschung sind erwünscht (Schnittstelle Analytik-Toxikologie)
  • Einschlägige wissenschaftliche Publikationen mit hohem Impact erwünscht
  • Erfahrungen beim Einwerben von Drittmitteln von Vorteil
  • Sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift erforderlich
  • Gute EDV-Kenntnisse sowie eine gewissenhafte Arbeitsweise, Flexibilität, Teamfähigkeit und Belastbarkeit werden vorausgesetzt


Der Dienstort ist Berlin.

Nähere Auskünfte erteilen Frau Dr. Wagener (Tel.: 030 18412-4164; E-Mail: Sandra.Wagener@bfr.bund.de) und Herr Dr. Laux (Tel.: 03018412-4551; E-Mail: Peter.Laux@bfr.bund.de) sowie Herr Prof. Dr. Dr. Luch (Tel.: 030 18412-4538).


Das BfR begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.

Als innovative wissenschaftliche Einrichtung bietet das BfR familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Dafür wurde das BfR im April 2009 mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie®“ ausgezeichnet. Das BfR gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. An der Bewerbung von Frauen besteht daher ein besonderes Interesse.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.


Bewerbungsverfahren

Fühlen Sie sich angesprochen?

Dann bewerben Sie sich bitte bis zum 6. Januar 2016 über unser Online-System.

Für Fragen im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren steht Ihnen Frau Jaszczuk (Tel.: 030 18412-4808) gerne zur Verfügung.

Sofern Sie sich nicht online bewerben können, verweisen wir auf den Weg der postalischen Bewerbung unter Angabe der jeweiligen Kennziffer (Bundesinstitut für Risikobewertung, Personalreferat - 11.17 -, Max-Dohrn-Str. 8-10, 10589 Berlin).

Kontaktdaten


Art des Bewerbungszugangs
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Für Fragen im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren steht Ihnen Frau Jaszczuk (Tel.: 030 18412-4808) gerne zur Verfügung.

Sofern Sie sich nicht online bewerben können, verweisen wir auf den Weg der postalischen Bewerbung unter Angabe der jeweiligen Kennziffer (Bundesinstitut für Risikobewertung, Personalreferat - 11.17 -, Max-Dohrn-Str. 8-10, 10589 Berlin).

Details der Stellenanzeige


Arbeitszeit
Teilzeit
Vertragslaufzeit
Befristete Anstellung
Stellentyp
Promotionsstelle
Berufserfahrung
Berufserfahrung nicht vorausgesetzt
Region
Deutschland (Berlin)
Arbeitsort
10589 Berlin
Fachgebiet
Biologie & Life Sciences, Chemie