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Naturwissenschaftler als Postdoktorand - Chemikalien- und Produktsicherheit (m/w)

Stellenausschreibung

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist das nationale Institut, das auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stellungnah­men zu Fragen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit und des gesundheit­lichen Verbraucherschutzes erstellt. In diesen Bereichen berät es die Bundesregierung sowie andere Institutionen und Interessengruppen. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen. Es ist eine rechtsfähige Anstalt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

In der Abteilung Chemikalien- und Produktsicherheit des BfR ist in der Fachgruppe „Steue­rung und Gesamtbewertung“ ab sofort befristet bis zum 31.08.2018 folgende Stelle zu beset­zen:

Postdoktorandin / Postdoktorand

- Entgeltgruppe 13 TVöD - Kennziffer: 1401/2016

Teilzeitbeschäftigung ist möglich.

Die Befristung erfolgt auf Grundlage des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes Rahmen des Drittmittelprojekts „NanoREG II“ (EU Horizon 2020).

Aufgaben:

Das Projekt beschäftigt sich mit der Entwicklung von Gruppierungsansätzen für Nanomateria­lien sowie mit der Etablierung von Safe-by-Design Prinzipien. Ein zentraler Aspekt ist hierbei die Berücksichtigung von aktuellen sowie möglichen zukünftigen regulatorischen Anforderun­gen in verschiedenen Bereichen wie z. B. Chemikalienregulation unter REACH oder aber die Regulation von kosmetischen Mitteln, Lebensmittelkontaktmaterialien, Bioziden o. ä.

Neben der Etablierung von Gruppierungsansätzen mit regulatorischer Relevanz geht es dar­über hinaus auch um die Entwicklung von validierten Teststrategien im Zusammenhang mit der Gruppierung.

In diesem Zusammenhang sind folgende Tätigkeiten wahrzunehmen:

  • Wissenschaftliche Mitarbeit in der Erarbeitung von Gruppierungskriterien und Gruppie­rungsschemata; dazu Literaturrecherchen sowie Datenzusammenstellung als Basis für Gruppierungen
  • Regulatorische Relevanz; dazu wissenschaftliche Recherchen zu aktuellen regulatorischen Anforderungen an Nanomaterial Gruppierungen bzw. wissenschaftliche Erarbeitung mit­plausiblen zukünftigen regulatorischen Anforderungen; dazu auch wissenschaftliche Mitar­beit in der Abstimmung der Projektergebnisse mit verschiedenen Stakeholdern
  • Unterstützung in der Datenauswertung als Basis für Gruppierungen
  • Unterstützung bei der Leitung eines Arbeitspaketes sowie Teilnahme an Meetings und Konferenzen
  • Erstellen von Publikationen, Aufbereitung der Daten für Berichte, Erstellen von Deliverab­les und (internen) Berichten, Präsentation der Daten in Form von Postern oder Vorträgen

Anforderungen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Biochemie, Biologie, Chemie, Medizin, Pharma­zie oder einer vergleichbaren Fachrichtung, Promotion erforderlich (kürzlich abgeschlossen bzw. diese zeitnah abschließen werden)
  • Kenntnisse in Nanotechnologie und Nanotoxikologie erforderlich
  • Grundlegende Kenntnisse in der Regulation (z. B. REACH) erforderlich
  • Kenntnisse in der Risikobewertung allgemein sowie in der Risikobewertung von Nanoma­terialien im speziellen erwünscht
  • Selbständige und sorgfältige Arbeitsweise sowie Kenntnisse in statistischen Methoden (z. B. Clusteranalysen, Hauptkomponentenanalysen, etc.)
  • Sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift erforderlich
  • Sehr gute EDV-Kenntnisse sowie eine gewissenhafte Arbeitsweise, Flexibilität, Teamfä­higkeit und Belastbarkeit werden vorausgesetzt

Der Dienstort ist Berlin.

Nähere Auskünfte erteilen
Frau Dr. Andrea Haase (Tel.: 030 18412-3423; E-Mail: Andrea.Haase@bfr.bund.de) und Herr Prof. Dr. Dr. Andreas Luch (Tel.: 030 18412-4538; E-Mail: Andreas.Luch@bfr.bund.de).

Bewerbungsverfahren

Fühlen Sie sich angesprochen?

Dann bewerben Sie sich bitte bis zum 10. Februar 2016 über unser Online-System:

Für Fragen im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren steht Ihnen Frau Jaszczuk (Tel.: 030 18412-4808) gerne zur Verfügung.

Sofern Sie sich nicht online bewerben können, verweisen wir auf den Weg der postalischen Bewerbung unter Angabe der jeweiligen Kennziffer (Bundesinstitut für Risikobewertung, Per­sonalreferat - 11.17 -, Max-Dohrn-Str. 8-10, 10589 Berlin).

Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Bewerbung auf jobvector und geben Sie die folgende Referenznummer an: 1401/2016