11 Stellen als Wiss. Mitarbeiter zur Promotion, Schwerpunkt Lungenforschung

Am Fachbereich Medizin der Uni Gießen sind in dem durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereich (SFB) 1213 "Pulmonary Hypertension and Cor pulmonale", Sprecher Prof. Dr. Norbert Weißmann, zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis zum 30.06.2020 11 Teilzeitstellen im Umfang von 65 % einer Vollbeschäftigung für Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen zu besetzen. Bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 Tarifvertrag Hessen (TV-H).

Aufgaben:
Projektbezogene Durchführung in mindestens einem der folgenden Bereiche: molekulare, zellbiologische, physiologische, histologische Untersuchungen zur pulmonalen Hypertonie und der Rechtsherzbelastung. Vorgesehen sind Untersuchungen genetischer und epigenetischer Signaturen, molekulare Pathway-Analysen, Fragestellungen der Zell-und Entwicklungsbiologie, Untersuchungen in präklinischen Krankheitsmodellen und mit in vivo Bildgebungsverfahren, klinische Studien sowie Daten-und Biobankarbeiten. Verfassen von Abstracts und wissenschaftlichen Manuskripten, Auswertung der Untersuchungsergebnisse, Teilnahme an einem der an den SFB assoziierten Graduiertenprogramme. Die Möglichkeit zur Promotion ist neben der Arbeit am Projekt gegeben.

Anforderungsprofil:
Sie besitzen ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Fachrichtung Biologie, Human- oder Veterinärmedizin oder einer vergleichbaren naturwissenschaftlichen Fachrichtung. Darüber hinaus verfügen Sie über Kenntnisse und Erfahrung in der Durchführung der oben genannten Tätigkeiten. Ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Motivation, Kommunikationsfähigkeit in Zusammenarbeit mit Kollegen/Kolleginnen und Wissenschaftler/Wissenschaftlerinnen, Flexibilität, Einsatzbereitschaft und Interesse an wissenschaftlichen Arbeiten und Labortätigkeiten runden Ihr Profil ab.

Der SFB 1213 kombiniert grundlagenwissenschaftliche und klinische Forschung mit dem Ziel, die pathogenetischen Mechanismen der pulmonalen Hypertonie und des Cor pulmonale aufzuschlüsseln und neue Therapien zu entwickeln. Die wesentlichen pathophysiolgischen Prozesse und molekularen Mechanismen, die den strukturellen Gefäßumbauprozessen und der Rechtsherz-Adaptation und -Maladaptation zugrunde liegen sollen entschlüsselt werden. Ziel ist, die pathologischen Umbauprozesse zu revertieren, um die physiologische Lungengefäßstruktur und -funktion wieder herzustellen und bisher nicht verfügbare Behandlungsmöglichkeiten für den rechten Ventrikel zu entwickeln. Wir bieten ein umfangreiches Fortbildungsangebot in einem internationalen Umfeld (Laborsprache Englisch) mit Forschungstätigkeit auf Spitzenniveau.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe des Aktenzeichens 487/02153/11 mit den üblichen Unterlagen bis zum 08.09.2016 an Herrn Prof. Dr. Norbert Weißmann, Excellence Cluster Cardio-Pulmonary System (ECCPS), Aulweg 130, 35392 Gießen (oder per Email an lisa-marie.junker@innere.med.uni-giessen.de). Bewerbungen Schwerbehinderter werden -bei gleicher Eignung- bevorzugt. Wir bitten, Bewerbungen nur in Kopie vorzulegen, da diese nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt werden.

Informationen über die Projekte unter www.uni-giessen.de/SFB1213

Gewünschter Bewerbungszugang:
Per Post an die Justus-Liebig-Universität, Herrn Prof. Dr. Norbert Weißmann, Excellence Cluster Cardio-Pulmonary System (ECCPS), Aulweg 130, 35392 Gießen, oder per Email an lisa-marie.junker@innere.med.uni-giessen.de
Kontakt für Bewerbungen
Lisa-Marie Junker
Tel: 0641 99 42422
Email: lisa-marie.junker@innere.med.uni-giessen.de
Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Bewerbung auf jobvector und geben Sie die folgende Referenznummer an: Aktenzeichen 487/02153/11

Über Justus-Liebig-Universität Gießen

Herz- und Lungenerkrankungen, darunter die Bluthochdruckerkrankung der Lunge (pulmonale Hypertonie), stellen die häufigste Todesursache mit der größten sozio-ökonomischen Belastung weltweit dar. Die pulmonale Hypertonie (PH) ist eine progressive Erkrankung multifaktorieller Ätiologie mit sehr schlechter Prognose. Bis zu 100 Millionen Menschen sind weltweit von den...

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