Doktorand/in, Fachrichtung Humanmedizin, Biologie, Biomedizin, Naturwissenschaften

Die kardiovaskuläre Kalzifizierung stellt als pathologische Mineralablagerung in Herzklappen und Arterien einen Prädiktor für die kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität dar. So führt Gefäßkalzifizierung in Form von Mikrokalzifikationen zur Destabilisierung atherosklerotischer Plaques und scheint so eine Plaqueruptur mit konsekutiver Entwicklung z.B. eines akuten Koronarsyndroms zu begünstigen. Trotz der großen klinischen Bedeutung der vaskulären Kalzifizierung sind die molekularen Mechanismen der Gefäßverkalkung bislang wenig untersucht und es existieren keine etablierten Therapieansätze zur Prävention und Behandlung kardiovaskulärer Kalzifizierung.

Eigene Arbeiten legen nahe, dass pro-kalzifizierende extrazelluläre Vesikel, die von glatten Gefäßmuskelzellen sekretiert werden, den kleinsten Nidus für die Entstehung der Mikrokalzifizierung darstellen. Auf molekularer Ebene konnten wir Proteine identifizieren, die die Kalzifizierungsneigung der extrazellulärer Vesikel reguliert. Ziel des vorliegenden Projektes ist die Erforschung der zugrundeliegenden intrazellulären Signal- und Sekretionswege der extrazellulärer Vesikel.

In der Klinik für Kardiologie, Pneumologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin ist zum frühestmöflichen Zeitpunkt eine Stelle als 

Doktorand/in, Fachrichtung Humanmedizin, Biologie, Biomedizin oder artverwandte Naturwissenschaften

mit 65% der tariflich vereinbarten Arbeitszeit (zzt. 25,02 Std/W.)  zu besetzen. Die Stelle ist befristet auf 3 Jahre, unter Berücksichtigung des WissZeitVG. Die Möglichkeit der Promotion ist gegeben.

Ihre Aufgaben

Mitarbeit im Projekt "Redox Signaling in der Gefäßkalzifizierung".  Die Aufgaben sind im Einzelnen:
  • Durchführung von Experimenten im Bereich Zellbiologie und Molekularbiologie
  • Untersuchung am Tiermodell
  • veröffentlichen von wissenschaftlichen Publikationen
  • Dissertation

Ihr Profil
  • abgeschlossenes Hochschulstudium der Humanmedizin, Biologie, Biomedizin oder artverwandten Naturwissenschaften
  • gute Kenntnisse in Zellbiologie und Molekularbiologie
  • sehr gute EDV-Kenntnisseund Englischkenntnisse
  • Erfahrungen (Interesse) im Bereich von Tierversuchen sind besonders erwünscht
  • Vorkenntnisse im experimentellen kardiovaskulären Bereich sowie Vorkenntnisse im Bereich Exosomenforschung wünschenswert
Die Vergütung erfolgt in der Entgeltgruppe 13 TV-L. 

Die RWTH ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Wir wollen an der RWTH Aachen besonders die Karrieren von Frauen fördern und freuen uns daher über Bewerberinnen. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern sie in der Organisationseinheit unterrepräsentiert sind und sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht.Ihre aussagekräftige und vollständige Bewerbung (Lebenslauf mit Kontaktdaten, Zeugnisse, Darstellung der Forschungsinteressen und Motivationsschreiben, mind. zwei Referenzen) richten Sie bitte in Englisch bis zum 30.07.2017 unter Angabe der Kennziffer: GB-4867 per E-Mail ausschließlich in Form einer einzigen PDF-Datei an: cgoettsch@ukaachen.de. 

Für Rückfragen steht Ihnen Fr. Dr.rer.nat. Claudia Göttsch, cgoettsch@ukaachen.de, gerne zur Verfügung.https://www.ukaachen.de/kliniken-institute/klinik-fuer-kardiologie-pneumologie-angiologie-und-internistische-intensivmedizin-med-klinik-i/forschung/mechanismen-der-kardiovaskulaeren-kalzifizierung.html
Kontakt für Bewerbungen
Für Rückfragen steht Ihnen Fr. Dr.rer.nat. Claudia Göttsch, cgoettsch@ukaachen.de, gerne zur Verfügung.https://www.ukaachen.de/kliniken-institute/klinik-fuer-kardiologie-pneumologie-angiologie-und-internistische-intensivmedizin-med-klinik-i/forschung/mechanismen-der-kardiovaskulaeren-kalzifizierung.html

 
 
Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Bewerbung auf jobvector und geben Sie die folgende Referenznummer an: GB-P-4867

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Die Zukunftschancen des Universitätsklinikums Aachen und der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen beruhen auf der Verbindung von konsequenter Patientenorientierung, effizienter Lehre und innovativer Forschung. Diese geschieht in enger Kooperation mit den ingenieur- und naturwissenschaftlichen Disziplinen der Hochschule. Für die Erfüllung aller Ziele ist wirtschaftliches...

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