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Biotechnologe als Postdoc - Computational Biotechnology, Systems Biology (m/w)

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Das Forschungszentrum Jülich betreibt interdisziplinäre Spitzenforschung und stellt sich drängenden Fragen der Gegenwart. Es leistet Beiträge zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Energie und Umwelt sowie Information und Gehirn. Mit mehr als 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört es als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft zu den großen interdisziplinären Forschungszentren Europas.

 

Das Institut für Bio- und Geowissenschaften – Biotechnologie (IBG-1) ist eines der führenden Systembiotechnologie-Zentren Deutschlands. Die Abteilung „Modellbildung und Simulation” befasst sich schwerpunktmäßig mit rechnergestützten Methoden für die modellbasierte Analyse und Optimierung biochemischer Netzwerke und biotechnologischer Prozesse. Hochspezialisierte, maßgeschneiderte Softwaresysteme für die Planung und Auswertung systembiotechnologischer Experimente werden in enger Kooperation mit internen und externen Partnern entwickelt.

 

Verstärken Sie diesen Bereich als

 

Postdoc (w/m) im Bereich „Computational Biotechnology/Systems Biology”

 

Ihre Aufgaben:

Das Projekt behandelt die systematische Identifikation von Limitationen wachstumsgekoppelter
Prozesse im Gram-positiven Bodenbakterium Corynebacterium glutamicum mit Hilfe von
Netzwerk-Modellen. Dabei werden verschiedene Stöchiometrie-basierte Verfahren kombiniert
und zur integrativen Analyse von Omics-Daten (Transkripomics, Metabolomics, Fluxomics)
eingesetzt. Insbesondere kommen zur detaillierten Quantifizierung der metabolischen Prozesse
aktuelle Verfahren der isotopen-basierten Stoffflussanalyse zum Einsatz. Ein kuriertes groß-skaliges metabolisches Modell von C. glutamicum ist um die Protein-Biosynthese und
grundsätzliche regulatorische Mechanismen zu erweitern. Ein Hauptaugenmerk des Projekts liegt
auf der Entwicklung von Modellierungsansätzen, die eine integrative Auswertung von
konventionellen Omics-Daten und Zeitraffer-Videos mikrofluidischer Einzelzell-Experimente
ermöglichen. Diese Ansätze werden in enger Kooperation mit experimentellen Arbeitsgruppen
verwendet, um Experimente zielgerichtet zu planen und auszuwerten um eine bedeutende Frage
der industriellen Biotechnologie anzugehen.

 

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium sowie Promotion in „Biotechnologie” (mit starkem rechentechnischen Bezug) oder einer ähnlichen Fachrichtung mit Bezug zum Forschungsprojekt
  • exzellentes Hintergrundwissen der Netzwerk-Modellierung
  • umfangreiche Kenntnis von systembiologischen und bioinformatischen Werkzeugen
  • sehr gute Programmierkenntnisse und ausgewiesene praktische Programmiererfahrung
  • herausragende Veröffentlichungsliste
  • sehr gute Beherrschung der englischen Sprache
  • systematische und strukturierte Arbeitsweise
  • ausgeprägte Fähigkeit, sowohl selbständig als auch im Team zu arbeiten

Unser Angebot:

  • eine vielseitige und hochmotivierte Arbeitsgruppe
  • ein breites Spektrum wissenschaftlicher Herausforderungen und Themen
  • Internationales, interdisziplinäres Arbeitsumfeld auf einem attraktiven Forschungscampus, günstig gelegen im Städtedreieck Köln-Düsseldorf-Aachen
  • eine zunächst auf 2 Jahre befristete Stelle (mit Option auf 1 Jahr Verlängerung )
  • es handelt sich um eine Vollzeittätigkeit, die nur von einer Person ausgeübt werden kann
  • Vergütung und Sozialleistungen nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund)

Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.

 

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, möglichst über unser Online-Bewerbungssystem, bis zum 11. März 2015 unter Angabe der Kennziffer 2015-029.

 

Ansprechpartner:

Henning Eggert

Tel.: 02461 61-9700

www.fz-juelich.de

Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Bewerbung auf jobvector und geben Sie die folgende Referenznummer an: 2015-029