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Doktorand/in

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Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist das nationale Institut, das auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes erstellt. In diesen Bereichen berät es die Bundesregierung sowie andere Institutionen und Interessengruppen. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen. Es ist eine rechtsfähige Anstalt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).


In der Abteilung Chemikalien- und Produktsicherheit des BfR ist in der Fachgruppe „Sicherheit von Produkten ohne Lebensmittelkontakt“ ab sofort befristet für drei Jahre folgende Stelle zu besetzen:
 
Doktorandin / Doktorand
- Entgeltgruppe 13 TVöD -
Kennziffer: 1370/2015


Die Beschäftigung erfolgt mit 50 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (z. Zt. 19,50Std.).


Die Beschäftigung soll zur Promotion genutzt werden.

Die Befristung erfolgt auf Grundlage des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes.


Aufgaben:

Es handelt sich um eine experimentelle Doktorarbeit zu den molekularen immunologischen Mechanismen der Kontaktallergie.

Hintergrund:

Kontaktallergien werden durch Hautkontakt mit niedermolekularen, sensibilisierenden Chemi-kalien wie z.B. Nickel in Modeschmuck oder dem Konservierungsmittel Methylisothiazolinon in Kosmetika hervorgerufen. Es handelt sich um fehlgeleitete Informationen des Immunsystems, die zur Ausbildung eines immunologischen T-Zell-Gedächtnisses führen. Gedächtnis-T-Zellen lösen dann die Erkrankung bei erneutem Allergenkontakt aus (Review z.B. Curr Opin Allergy Clin Immunol. 2015, 15(2):124). Obwohl die Erkrankung eine große sozioökonomische Rolle spielt, gibt es bislang keinen validierten Test zur Identifikation sensibilisierender Chemikalien, welche die adaptive T-Zell-Antwort in vitro widerspiegelt.

Projekt:

Aufbauend auf ersten vielversprechenden Ergebnissen soll die Aktivierung spezifischer T-Zellen durch Allergene in vitro untersucht und mit der Stärke des Allergens korreliert werden. Dazu sollen Immunzellen aus humanen Blutproben gewonnen und seltene antigenspezifische T-Zellen mit ihren Effektorfunktionen mittels modernster Techniken charakterisiert werden (u. a. MACS-Technologie, Durchflusszytometrie/FACS, „next-generation sequencing“).


Anforderungen:
  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Chemie, Biochemie, Molekularen Zellbiologie, Biophysik, Lebensmittelchemie, Human- oder Veterinärmedizin oder einer vergleichbaren Fachrichtung
  • Interesse an der Erlernung und Anwendung modernster molekular- und zellbiologischer sowie instrumentell-analytischer Methoden
  • Sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift erforderlich
  • Gute EDV-Kenntnisse sowie eine gewissenhafte Arbeitsweise, Flexibilität, Teamfähigkeit und Belastbarkeit werden vorausgesetzt

Der Dienstort ist Berlin.


Nähere Auskünfte erteilen Frau Dr. Katherina Siewert (Tel.: 030 18412-2087;
E-Mail: Katherina.Siewert@bfr.bund.de ) und Herr Prof. Dr. Dr. Andreas Luch (Tel.: 030 18412-4538; E-Mail: Andreas.Luch@bfr.bund.de )


Das BfR begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.
Als innovative wissenschaftliche Einrichtung bietet das BfR familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Dafür wurde das BfR im April 2009 mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie®“ ausgezeichnet. Das BfR gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. An der Bewerbung von Frauen besteht daher ein besonderes Interesse. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.


Bewerbungsverfahren

Fühlen Sie sich angesprochen?

Dann bewerben Sie sich bitte bis zum 6. November 2015 über unser Online-System.

Für Fragen im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren steht Ihnen Frau Jaszczuk (Tel.: 030 18412-4808) gerne zur Verfügung.

Sofern Sie sich nicht online bewerben können, verweisen wir auf den Weg der postalischen Bewerbung unter Angabe der jeweiligen Kennziffer (Bundesinstitut für Risikobewertung, Personalreferat - 11.17 -, Max-Dohrn-Str. 8-10, 10589 Berlin).

 

Kontaktdaten


Art des Bewerbungszugangs
Bewerbungsverfahren

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Details der Stellenanzeige


Arbeitszeit
Teilzeit
Vertragslaufzeit
Befristete Anstellung
Stellentyp
Promotionsstelle
Berufserfahrung
Berufserfahrung nicht vorausgesetzt
Region
Deutschland (Berlin)
Arbeitsort
10589 Berlin
Fachgebiet
Chemie, Humanmedizin, Agrarwissenschaften, Biologie & Life Sciences, Veterinärmedizin