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Doktorand/in in der Abteilung Chemikalien- und Produktsicherheit

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Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist das nationale Institut, das auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes erstellt. In diesen Bereichen berät es die Bundesregierung sowie andere Institutionen und Interessengruppen. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen. Es ist eine rechtsfähige Anstalt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).


In der Abteilung Chemikalien- und Produktsicherheit des BfR ist - vorbehaltlich der Mittelfreigabe - in der Fachgruppe „Steuerung und Gesamtbewertung“ ab sofort befristet für 3 Jahre die Stelle einer/eines
 
Doktorandin / Doktoranden
- Entgeltgruppe 13 TVöD -
Kennziffer: 1269/2015


mit 50 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (z. Zt. 19,50Std.) zu besetzen. Die Befristung erfolgt auf Grundlage des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes.

Die Stelle soll zur Promotion genutzt werden.

Aufgaben:

Die Stellenausschreibung erfolgt im Rahmen des ERANET Projektes NanoToxClass. Hintergrund des Projektes ist die Entwicklung Gruppierungsansätzen für Nanomaterialien auf der Basis der Toxizität bzw. der Toxizitätsmechanismen. In diesem Projekt werden unterschiedliche Nanomaterialien hinsichtlich ihrer Toxizität in vitro (Lungenzelllinien) und in vivo (Kurzzeitinhalation) untersucht. Neben etablierten toxikologischen Endpunkten wie z.B. Zytotoxizität, Genotoxizität oder oxidativem Stress sollen sowohl proteomische als auch metabolomische Techniken zum Einsatz kommen. Die Kombination von verschiedenen Omics Techniken erlaubt mechanistische Einblicke in die Toxizität der Nanomaterialien und dient als wesentliche Grundlage für die Gruppierungsansätze. Darüber hinaus steht auch die Korrelation zwischen in vitro und in vivo Befunden im Fokus des Projektes.


Im Rahmen der ausgeschriebenen Stelle sind die folgenden Aufgaben durchzuführen:
  • Zellbiologische Arbeiten mit verschiedenen Lungen-Zelllinien (z. B. A549 Zellen)
  • Proteomische Studien zur quantitativen Untersuchung von differentiell exprimierten Proteinen (u. a. mittels SILAC, pulsed SILAC), z. T. Gel basiert mittels 2D Gelektrophorese in Kombination mit MALDI-TOF/TOF bzw. gelfrei über nanoHPLC in Kopplung mit MALDI oder ESI-MS
  • Metabolomische Studien zur quantitativen Untersuchung von verschiedenen Metaboliten (insbesondere Lipiden), sowohl gezielte Untersuchungen (z. B. durch Einsatz von Kits) als auch ungerichtete Analysen, Fluxanalysen
  • Wissenschaftliche Datenauswertung über verschiedene Programme, auch übergeordnete, korrelative Auswertungen (z. B. Vergleich Proteomics/ Metabolomics oder in vitro/ in vivo Korrelationen)
  • Weiterführende Untersuchung zu einzelnen Signalwege, z. B. durch Korrelation mit FACSAnalysen, durch Einsatz von siRNA Techniken o. ä.
  • Erstellen von wissenschaftlichen Publikationen, Aufbereiten der Daten für Berichte, Präsentation der Daten in Form von Postern oder Vorträgen

Anforderungen:
  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Biochemie, Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie oder vergleichbarer Fachrichtungen
  • Kenntnisse in der Zellkultur sowie von grundlegenden toxikologischen, biochemischen und molekularbiologischen Methoden und ebenso ein immunologisches Grundwissen werden vorausgesetzt
  • Methodische Kenntnisse in proteomischen Techniken insbesondere in der Massenspektrometrie von Vorteil
  • Selbständige, sorgfältige Arbeitsweise sowie sehr gute EDV-Kenntnisse sind Voraussetzung
  • Sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift erforderlich
  • Gute EDV-Kenntnisse sowie eine gewissenhafte Arbeitsweise, Flexibilität, Teamfähigkeit und Belastbarkeit werden vorausgesetzt


Der Dienstort ist Berlin.

Nähere Auskünfte erteilen Frau Dr. Haase (Tel.: 0 30 - 1 84 12 - 34 23), Herr Dr. Jungnickel (Tel.: 0 30 - 1 84 12 - 4516) und Herr Prof. Dr. Dr. Luch (Tel.: 0 30 - 1 84 12 - 45 38).


Richten Sie bitte Ihre Bewerbung mit vollständigen Unterlagen (E-Mail-Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden) unter Angabe der Kennziffer 1269/2015 bis zum 13. März 2015 an das Bundesinstitut für Risikobewertung, Personalreferat - 11.17 -, Max-Dohrn-Str. 8-10, 10589 Berlin.


Das BfR begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten. Als innovative wissenschaftliche Einrichtung bietet das BfR familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Dafür wurde das BfR im April 2009 mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie®“ ausgezeichnet. Das BfR gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. An der Bewerbung von Frauen besteht daher ein besonderes Interesse.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Kontaktdaten


Art des Bewerbungszugangs
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Kontakt für Bewerbungen
Richten Sie bitte Ihre Bewerbung mit vollständigen Unterlagen (E-Mail-Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden) unter Angabe der Kennziffer 1269/2015 bis zum 13. März 2015 an das Bundesinstitut für Risikobewertung, Personalreferat - 11.17 -, Max-Dohrn-Str. 8-10, 10589 Berlin.
 

Details der Stellenanzeige


Arbeitszeit
Teilzeit
Vertragslaufzeit
Befristete Anstellung
Stellentyp
Promotionsstelle
Berufserfahrung
Berufserfahrung nicht vorausgesetzt
Region
Deutschland (Berlin)
Arbeitsort
10589 Berlin
Fachgebiet
Chemie, Biologie & Life Sciences, Pharma
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