Verflixt! Es sieht so aus, als wenn Sie einen veralteten Browser benutzen. Wir empfehlen Ihnen dringend Ihren Browser zu aktualisieren.
Weitere Informationen über Browser und Updates finden Sie hier

Wissenschaftliche Mitarbeiterin/ Mitarbeiter

Am Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und Mechanik suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n
 
Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Mitarbeiter
 
für unser Team „Verfahrenstechnische Maschinen“. Im Aufgabengebiet „Kristallbruch mechanisch labiler Proteinkristalle in der Mechanischen Flüssigkeitsabtrennung“ ist eine Vollzeitstelle befristet zu besetzen. Nach Einarbeitung wird nach TV-L, E 13 vergütet. Es besteht die Möglichkeit zur Promotion.
 
Als kostengünstige Möglichkeit zur Aufreinigung von Proteinen oder Antikörpern aus einer Lösung steht die Kristallisation im Zentrum aktueller Forschungsarbeiten. Kristallisation kann, bei den richtigen Bedingungen, Zielprodukte hochselektiv in ihrer reinen Form abscheiden. Entstehende Kristalle werden aus der Suspension durch die Methoden der mechanischen Flüssigkeitsabtrennung wie Filtration oder Zentrifugation abgetrennt. Aufgrund der dabei auftretenden mechanischen Beanspruchung kann es zu Kristallbruch kommen. Dies verändert die Struktur der Haufwerke und führt zu einer Änderung der Abtrenneigenschaften wie der Filtrierbarkeit. Die Wahrscheinlichkeit von Kristallbruch ist bei biologischen Kristallen aufgrund ihres hohen Kristallwasseranteils und der schwachen intermolekularen Wechselwirkungen im Kristallgitter höher als bei anorganischen Kristallen.
Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es den Einfluss von Kristallbruch durch eine mechanische Beanspruchung in der Prozessumgebung auf das Abtrennverhalten in der Mikro- und Mesoskala zu quantifizieren. Die Entwicklung der notwendigen Messtechnik und Auswerteroutinen erfolgt mit Modellproteinen wie Lysozym. Anschließend sind Messungen mit Bioagglomeraten oder monoklonalen Antikörpern geplant. Auf der Mikroskala wird das Bruchverhalten der Kristalle mittels Nanoindentation beschrieben. Aus den Daten ergibt sich die Bruchwahrscheinlichkeit der Kristalle bei Belastung. Auf der Mesoskala soll anschließend untersucht werden, wie groß der Einfluss des Bruchs auf die Abtrennbarkeit aus einer Suspension ist. Hierfür sind Versuche mit einer optischen Laborzentrifuge geplant. Der Aufbau erlaubt es dabei, die Haufwerksbildung in Abhängigkeit der Zeit sowohl durch Sedimentation als auch durch Filtration bei einer gleichzeitigen Messung des Filtratflusses zu verfolgen. Anhand von Partikelgrößenverteilungen sind im Anschluss an die Haufwerksbildung die Bruchfunktion und der Bruchanteil der Kristalle bestimmbar, wobei mittels µCT-Aufnahmen zusätzlich Aussagen über die Haufwerksstruktur möglich sind. Eine derartige Vorgehensweise ermöglicht eine Kopplung der Haufwerksstruktur mit der Filtrierbarkeit. Nach der erfolgreichen Etablierung der Modellierungsmethode für Kristalle ist eine Erweiterung auf Bioagglomerate vorgesehen.
 
Neben Freude an der wissenschaftlichen Problemanalyse erwarten wir Initiative, Ideenreichtum und gute Kommunikationsfähigkeiten in Wort und Schrift der deutschen und englischen Sprache. Auf Arbeit im Team wird großen Wert gelegt.
 
Das Karlsruher Institut für Technologie ist bestrebt, den Anteil an Frauen zu erhöhen und begrüßt deshalb besonders die Bewerbung von Frauen. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
 
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte an
 
Prof. Dr.-Ing. H. Nirschl
Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und Mechanik
Karlsruher Institut für Technologie
Straße am Forum 8
76131 Karlsruhe
Tel: 0721-608-42401
E-mail: hermann.nirschl@kit.edu
 

Kontaktdaten


Art des Bewerbungszugangs
Bitte senden Sie die üblichen Unterlagen per Post oder E-Mail.
Kontakt für Bewerbungen
Prof. Dr.-Ing. H. Nirschl
Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und Mechanik
Karlsruher Institut für Technologie
Straße am Forum 8
76131 Karlsruhe

Tel: 0721-608-42401
E-mail: hermann.nirschl@kit.edu
 

Details der Stellenanzeige


Arbeitszeit
Vollzeit
Vertragslaufzeit
Befristete Anstellung
Stellentyp
Promotionsstelle
Berufserfahrung
Berufserfahrung nicht vorausgesetzt
Region
Deutschland (Baden-Württemberg)
Arbeitsort
76131 Karlsruhe
Fachgebiet
Chemieingenieurwesen & Verfahrenstechnik
JETZT BEWERBEN