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Masterarbeit für Material-/Werkstoffwissenschaften, Chemie oder Physik

„Entwicklung eines Verfahrens zur elektrolytischen Extraktion von Partikeln unterschiedlicher Zusammensetzung und Größenverteilung aus kohlenstoffarmen, mikrolegierten Stählen“

Die Aktien-Gesellschaft der Dillinger Hüttenwerke als Europas führender Grobblechhersteller produziert Stähle für höchste technologische Herausforderungen. Ständige Neu- und Weiterentwicklungen sichern den Know-how-Vorsprung des Konzerns. Diese Masterarbeit wird in Kooperation mit dem INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien in Saarbrücken durchgeführt. Das INM ist ein international sichtbares Zentrum für Materialforschung. Es kooperiert wissenschaftlich mit nationalen und internationalen Instituten und entwickelt für Unternehmen in aller Welt.

Die Eigenschaftseinstellung erfolgt bei modernen Stählen durch die gezielte Beeinflussung der Mikrostruktur. Eine besondere Bedeutung kommt dabei bewusst im Stahl erzeugten Partikeln zu. Diese beeinflussen die Eigenschaften der Stähle entweder indirekt, zum Beispiel über die Wirkung als Kornwachstumshemmer oder Keimbildner, oder direkt, zum Beispiel durch Ausscheidungshärtung.

Die Wirkung der Partikel hängt von ihrer chemischen Zusammensetzung und Größenverteilung ab. Die Werkstoffentwicklung benötigt daher Verfahren, die im Stahl enthaltenen Partikel sowohl bezüglich ihrer Chemie als auch ihrer Zahl und Größe eindeutig beschreiben.

Die geplante Arbeit beschäftigt sich mit  der Problematik der Partikelextraktion. Zielobjekte sind Titan-, Niob- und Vanadiumkarbid- bzw. –nitridpartikel. Die Größe dieser Partikel liegt dabei in einem weitgefächerten Bereich von einigen wenigen Nanometern bis einigen Mikrometern. Im Zentrum der Arbeit steht die Extraktion dieser Partikel durch die elektrolytische Auflösung eines repräsentativen Probenvolumens. Dieses Verfahren wurde bereits für größere nichtmetallische Einschlüsse erfolgreich eingesetzt und soll im Rahmen dieser Arbeit auf die vorliegenden Stähle und Partikel angepasst und übertragen werden. Ziel ist es einen Extraktionsablauf zu entwickeln, welcher eine anschließende, unverfälschte Charakterisierung der extrahierten Partikel ermöglicht.

Ihr Profil:
  • Studium der Material-/Werkstoffwissenschaften, Chemie oder Physik
  • Systematische und selbständige Arbeitsweise
  • Solide PC-Kenntnisse (v. a. MS-Office)
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Teamfähigkeit, Organisationstalent, Engagement und Flexibilität
Wir fördern die beruflichen Chancen von Frauen und bitten besonders um ihre Bewerbungen.

Bitte richten Sie Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen per eMail (ein pdf-Dokument, max. 5 MB) bis zum 31.03.2015 bitte an:

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Über INM - Leibniz-Institut für Neue Materialien gGmbH

Das INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien gGmbH in Saarbrücken betreibt grundlagen- und anwendungsorientierte Materialforschung – vom Molekül bis zur Pilotfertigung. Unsere Schwerpunkte sind die Forschungsfelder “Chemische Nanotechnologie“, “Grenzflächenmaterialien” und “Materialien in der Biologie“. Aus chemischem,...

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