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Bachelor-, Master- oder Diplomarbeit mit dem Titel „Störelemente bei XRF-Analysen von Monolithen aus Autoabgaskatalysatoren“

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Ausgangssituation
Beim Recycling von Wertstoffen ist der Käufer in vielen Fällen auf eine schnelle Qualitätsbestimmung angewiesen. Hierbei wird z.B. die Materialzusammensetzung geprüft und daraus ein Ankaufspreis ermittelt. Durch versehentliche Verunreinigungen oder beabsichtigte Zugaben können analytische Verfahren falsche Ergebnisse ergeben. Dies führt entweder beim Käufer oder ggf. auch beim Verkäufer zu wirtschaftlichen Nachteilen.

Keramische Monolithen aus Autoabgaskatalysatoren enthalten als wertvolle Bestandteile Metalle aus der Platingruppe (PGM), vor allem Platin (Pt), Palladium (Pd) und Rhodium (Rh). Damit die Geschäftspartner nicht mehrere Tage bis Wochen auf das Ergebnis einer weitgehend exakten chemischen Analyse warten müssen, haben sich in der Branche mobile, energiedispersive Röntgenfloureszenz Analysegeräte bewährt und weite Verbreitung gefunden. Da die Messmethode auf der Auswertung von elementspezifischen Energien beruht, kann eine zuverlässige Quantifizierung nur durchgeführt werden, wenn alle Matrixelemente in der Kalibration berücksichtigt wurden. Dies trifft im besonderen Maße zu, wenn Matrixelemente Energien im Bereich der PGM Gruppe aufweisen.

Bei der Kalibrierung von Analysegeräten für Autokatalysatoren wurden neben den wertbestimmenden PGM solche Elemente berücksichtigt, die bauartbedingt in dem Material Verwendung finden (z.B. Ce, Zr). In der Praxis kommt es nun allerdings vor, dass weitere Elemente mit potentiellen Linienüberlagerungen vorliegen oder beigemischt werden und so zu deutlich erhöhten PGM-Ergebnissen führen.
Solche Abhängigkeiten wurden inzwischen - meist aufgrund schlechter Erfahrungen, also „wirtschaftlich-empirisch“ - erkannt, z.B. Ta, Se, W.

Aufgabenstellung
Die Studie soll bezogen auf die wertbestimmenden Metalle Pt, Pd und Rh in Autoabgaskatalysatoren mit keramischem Träger zunächst systematisch die potentiellen Störelemente identifizieren.
Basierend auf diesen theoretischen Erkenntnissen sollen in einem praktischen Teil Untersuchungsreihen mit zu generierenden Testmaterialien an bestimmten Analysegeräten durchgeführt werden. Diese sollen einerseits die theoretisch identifizierten Elemente qualitativ bestätigen oder verwerfen. Andererseits sollen bei den positiv getesteten Störelementen Aussagen über deren quantitative Auswirkung generiert sowie Vorschläge für die Kalibrierung und Anwendung der Geräte unterbreitet werden.

Durchführung
Die Untersuchung ist eine Kooperation der Firmen analyticon instruments GmbH, 61191 Rosbach und Duesmann & Hensel Recycling GmbH, 63743 Aschaffenburg. Sie richtet sich an Studierende in einem anwendungsorientierten, naturwissenschaftlichen Fachbereich, z.B. Physik, Chemie oder Ingenieurwissenschaften im Gebiet Werkstoffkunde. Durchführung und Darstellung der Ergebnisse sollte im Rahmen einer Bachelor-, Master- oder Diplomarbeit erfolgen.




 

Kontaktdaten


Art des Bewerbungszugangs
Interessenten senden bitte ihre aussagekräftigen Bewerbungen in elektronischer Form unter Angabe der Referenznummer 012015 an a.geitmann@analyticon.eu
Kontakt für Bewerbungen
Annabelle Geitmann, Personalmanagement 
06003-9355-61
a.geitmann@analyticon.eu.

Details der Stellenanzeige


Arbeitszeit
Vollzeit
Vertragslaufzeit
Befristete Anstellung
Stellentyp
Diplom- & Masterarbeit
Berufserfahrung
Berufserfahrung nicht vorausgesetzt
Region
Deutschland (Hessen)
Arbeitsort
61191 Rosbach v. d. Höhe
Fachgebiet
Physik, Chemie, Chemieingenieurwesen & Verfahrenstechnik, Materialwissenschaft & Werkstofftechnik
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