Das Studium beginnt mit allgemeinen technischen Themen und spezialisiert sich erst später in Richtung Medizin. Studieninhalte sind unter anderem Mathematik, Physik, Elektrotechnik, Elektronik, Biologie, Mechanik und Anatomie, Hygiene, Informatik, Biomechanik, Physiologie. Je nach Vertiefungsrichtung beschäftigt man sich anschließend mit Biomedizintechnik, Krankenhaustechnik, Gerätetechnik, angewandter Medizintechnik, Nano-Technologie, Laser- und Materialforschung, Feinwerktechnik, Flüssigkeitsmechanik oder nach weiteren Schwerpunkten.
Der Zugang zu diesem Beruf ist für Absolventen von Studiengängen wie Medizintechnik oder benachbarte Studiengänge wie etwa Medizinische Informatik, Dentaltechnologie, Lasertechnik, Technische Orthopädie offen. Doch auch Interessierten aus verwandten Fachbereichen ist der Weg nicht versperrt: Zum Beispiel kann nach einem Bachelorstudium in einem technischen oder naturwissenschaftlichen Bereich ein Medizintechnik-Master verfolgt werden. Wie vielfältig die Studiengänge sind, mit denen man sich für einen Medizintechnik-Master qualifizieren kann, zeigt zum Beispiel ein Blick in die Prüfungsordnung der RWTH Aachen für den Masterstudiengang Biomedical Engineering: „Zugangsvoraussetzung ist ein anerkannter erster Hochschulabschluss in einem der Fächer Maschinenbau, Mechatronik, Automatisierungstechnik, Chemieingenieur, Elektrotechnik, Computer Sciences, Informationstechnik, Mathematik, Medizin, Zahnmedizin, Biologie, Biotechnologie, Chemie, Biochemie, Physik und Biophysik durch den die fachliche Vorbildung für den Masterstudiengang nachgewiesen wird."