Christian-Albrechts-Universität Kiel

Abt. Zoophysiologie

Universitäts-Portrait: Universität an der Ostsee Gestern und heute
Als Herzog Christian-Albrecht von Holstein-Gottorf sich 1665 zur Gründung einer Universität entschloss, war der Dreißigjährige Krieg gerade zu Ende. Das Land verlangte nach gut ausgebildeten jungen Männern für den Staatsdienst, die aus der neuen Hochschule hervorgehen sollten. In den vier Gründungsfakultäten Theologie, Recht, Medizin und Philosophie schrieben sich 140 Studenten ein.

Heute bildet die Universität über 20.000 junge Akademiker aus. Der Fächerkanon hat sich über Naturwissenschaften, Wirtschaft, Landwirtschaft und Technik bis zu den Erziehungswissenschaften ausgedehnt. Wo einst Max Planck und Heinrich Hertz arbeiteten, geben heute 600 Lehrkräfte ihr Wissen weiter an Studierende aus Deutschland und Ländern aller Kontinente.

Als Landesuniversität ist die Hochschule in einer besonderen Situation: Sie bietet einerseits mit 113 Studiengängen eine breite Fächerpalette an, damit die Schulabgänger aus Schleswig-Holstein im Land studieren können.

Andererseits nimmt sie mit klarem wissenschaftlichen Profil und ausgeprägten Spezialisierungen die Herausforderung im nationalen und internationalen Wettbewerb der Hochschulen an. Mehr zur Geschichte


Forschung und Lehre
Kiels Lage am offenen Meer begründet die breit ausgebaute und international hervorragend ausgewiesene Meeresforschung, die sich eng mit anderen Disziplinen vernetzt. Biologen, Chemiker, Geologen oder Physiker: Alle, die sich für die Geheimnisse in den Tiefen der Weltmeere interessieren, finden in der Universität und den angegliederten Instituten optimale Arbeitsbedingungen.

Das Baltische Binnenmeer steht im Mittelpunkt unterschiedlicher Projekte aus fast allen wissenschaftlichen Bereichen. Die intensive fachübergreifende Beschäftigung mit Rechts- und Sozialsystemen, Geschichte, Sprachen und Literaturen Nord- und Osteuropas spiegelt den Kristallisationspunkt "Ostseeraum", für den sich die Kieler Uni besonders stark macht.

Wesentlich geprägt wird das Forschungsprofil der Kieler Alma Mater auch von den Wirtschaftswissenschaften. In einem besonderen Nachbarschaftsverhältnis sind die Kieler Volks- und Betriebswirtschaftslehre sowie das der CAU angeschlossene Institut für Weltwirtschaft verbunden: Gemeinsam konnten sie durch herausragende Leistungen internationales Ansehen erwerben. Auch die bestens ausgestatteten Fachbibliotheken haben dazu beigetragen, Kiel zu einem Mekka der Wirtschaftswissenschaften zu machen.

Im Laufe der Geschichte trugen zahlreiche Forscher und Ärzte das Ihre zu dem sehr guten Renommee der Kieler Medizin bei. Die instrumentelle und operative Weiterentwicklung der minimal-invasiven Chirurgie fand von der Förde aus weltweit Verbreitung. Heute liegen aktuelle Schwerpunkte in den Neurowissenschaften, der Onkologie und der Transplantationsmedizin.

Zwischen den Natur-, Agrar- und Ernährungswissenschaften sowie der Medizin bestehen enge Kooperationen, aus denen Großforschungsvorhaben, wie z.B. Sonderforschungsbereiche, hervorgegangen sind. Ein Feld, auf dem sich Forscherinteressen aus den unterschiedlichen Fächern treffen: Biochemie und Molekularbiologie.

Nachwuchsförderung auf hohem Niveau in der Grundlagenforschung wie in den anwendungsorientierten Wissenschaften und die Schaffung neuer, zeitgemäßer Fachdisziplinen, zum Beispiel im Bereich Kommunikationstechnologie, weisen von der Kieler Förde aus den Weg in die Zukunft.


Internationale Kontakte und Auslandsarbeit
Derzeit sind an der CAU rund 2000 ausländische Studierende immatrikuliert. Die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit gewinnt heute zunehmend an Bedeutung. Bedingt durch ihre geografische Lage fühlt sich die CAU besonders den Ländern Skandinaviens und des Ostseeraumes verbunden. Darüber hinaus ist die Uni durch ein weitgespanntes Netz internationaler Beziehungen mit der gesamten Welt der Wissenschaft verknüpft. Mit 59 Universitäten in Europa, Amerika und Asien sind Partnerschaftsverträge geschlossen. Persönliche Kontakte der CAU-Mitarbeiter zu Forscherkollegen in der ganzen Welt bilden oft die Grundlage für Gastvorlesungen, Ideen zu Forschungsprojekten und einen regen Informations- und Studierendenaustausch zusätzlich zu den offiziellen Wegen. Mehr dazu...


Campus und Kultur
Über Forschung und Lehre hinaus sieht sich die CAU in der Verantwortung für den kulturellen Dialog in der Gesellschaft. Die Universität erforscht Grundlagen und Zusammenhänge unserer Welt und macht die Ergebnisse für aktuelle Herausforderungen nutzbar. In zahlreichen Veranstaltungen - Ringvorlesungen, Vorträgen, Ausstellungen, Diskussionen - führen die Universität und die mit ihr verbundenen Organisationen die gesellschaftliche Debatte über wissenschaftliche Fragestellungen im Land an.

Literatur für alle Schleswig-Holsteiner: Die Zentralbibliothek der Hochschule, die seit 2001 in einem großzügigen Neubau auf dem Campus ihr Zuhause hat, lädt dazu ein, die Wunschlektüre auszuleihen oder sich gleich an Ort und Stelle in ein Thema zu vertiefen. Alle, die sich beruflich fortentwickeln möchten, finden ein breites wissenschaftliches Weiterbildungsangebot, das Universität und Klinikum tragen und das durch die Möglichkeit eines "Studiums nach Beruf und Familie" ergänzt wird.

Die verschiedenen Musikensembles der Universität sind mit ihren Programmen zum festen Bestandteil des Kieler Kulturlebens geworden. Zudem vereint die Kieler Uni mehrere Museen, Sammlungen und Gärten unter ihrem Dach. Ob Kunstsammlungen und Ausstellungen, völkerkundliche und frühgeschichtlich-archäologische Sammlungen oder naturkundliche Präsentationen und Schaugärten: Die Kulturlandschaft Schleswig-Holstein lebt wesentlich vom Engagement der Universität.

Auch für das körperliche Wohl wird gesorgt. Für die Aktiven lässt das Sportprogramm der Uni keine Wünsche offen: Von Aerobic bis Yoga reicht die Palette - Strandleben und Wassersport inklusive. Das Sportzentrum sowie das Uni-Fitnesszentrum gehören zu den größten Einrichtungen ihrer Art in Deutschland und landen in den Rankings regelmäßig ganz vorne.


Stadt und Meer
Kiel ist eine besondere Stadt: Die lange Tradition als Schifffahrts- und Hafenstadt prägt das Flair. Gleich hinter dem Bahnhof verlocken die Hochseefähren zur Reise nach Skandinavien. Windjammer, Kreuzfahrtschiffe und mit der Kieler Woche das größte Segelereignis der Welt: Kiel lebt vom, mit und für das Wasser!

Während ihrer langen Geschichte ist die Christian-Albrechts-Universität eng mit der Stadt Kiel verwachsen. Gemeinsam mit dem Klinikum ist die Uni heute der größte Arbeitgeber der Region.


Details


Adresse:
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Abt. Zoophysiologie
Am Botanischen Garten 1-9
24118 Kiel
Deutschland
Arbeitsgebiet:
Forschung & Entwicklung
Forschung & Lehre
Expansion:
national