Verflixt! Es sieht so aus, als wenn Sie einen veralteten Browser benutzen. Wir empfehlen Ihnen dringend Ihren Browser zu aktualisieren.
Weitere Informationen über Browser und Updates finden Sie hier

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Institute of Materials Science and Technology (IMT)

Allgemeines:

Biomaterialwissenschaft verbindet Physik, Chemie, Ingenieurwesen sowie Medizin und Biologie. Ziel der Forschung ist die Anwendung von Materialien auf Probleme in Medizin und Biologie. Der Reiz der Biomaterialwissenschaft liegt vor allem im interdisziplinären und integrierenden Charakter dieses Forschungsbereichs.

Dieses Forschungsfeld hat sich in den letzen Jahrzehnten rasant entwickelt. Die ersten Biomaterialien wurden meist von visionären Ärzten entwickelt die diese implantierten, um geeignete Therapien für schwerwiegende, bisweilen lebensbedrohende Krankheiten zu finden (nach Ratner).

Heute sind es Biomaterialwissenschaftler, die neue Biomaterialien entwickeln und zusammen mit Physikern und Biologen die biologische Reaktion auf diese Materialien und molekulare Prozesse untersuchen. Neue faszinierende Techniken wie z. B. Nanostrukturierung und Raster-Sonden-Mikroskope erlauben unseren Wissenschaftlern, in Bereiche vorzudringen, die bisher noch nicht untersucht worden sind.

Biomaterialien können aus Metallen, Keramik, Polymeren oder Kompositen (Verbundwerkstoffen) bestehen. Aber auch biologische Gewebe wie z. B. Zahnschmelz oder Knochengewebe können als Biomaterialien angesehen werden, da diese sowohl eine spezifische Struktur aufweisen als auch bestimmte Eigenschaften haben und im Kontakt mit biologischen Systemen sind.

Polymere zeigen faszinierende Eigenschaften die relevant der Festkörperphysik und in der Werkstofftechnik sind. Polymere bilden häufig die Matrix von Kompositen welche, die Eigenschaften von verschiednen Materialsklassen kombinieren. Ist der Durchmesser der Füllerpartikel im Komposit bei etwa 1/10000 Millimetern spricht man von Nanokompositen. Grenzflächen zwischen der Polymermatrix und den Füllerpartikeln können mit so genannten Kompatibilisierern verstärkt werden.

Hauptforschungsfelder:
  • Struktur-Eigenschafts-Beziehungen an Grenzflächen von Biomaterialien, dentalen Materialien und biologischen Systemen (Proteine, mineralisierte Gewebe),
  • Materialien für "Tissue Engineering",
  • Polymere Werkstoffe und Polymer-Physik,
  • Keramik,
  • Nanokomposite,
  • Nanoindentation und Nanomechanik,
  • Biomaterial Verarbeitung & Technologie,
  • Biologische Reaktionen auf Biomaterialoberflächen,
  • Mikroskopie und Spektroskopie Methoden (OM, SPM, TEM, SEM, XPS, SIMS etc.),
  • Nanostrukturierung von Polymeren und Keramiken,
  • Oberflächenstrukturierung,
  • Keramische Nanopartikel,
  • Material Recycling,
  • Mirkowellen Sinterung.

Details


Adresse:
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Institute of Materials Science and Technology (IMT)
Löbdergraben 32
07743 Jena
Deutschland
Arbeitsgebiet:
Forschung & Entwicklung
Forschung & Lehre
Expansion:
international
Mitarbeiteranzahl:
11-50