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Georg-August-Universität Göttingen

Zentrum Physiologie und Pathophysiologie, Abteilung Vegetative Physiologie und Pathophysiologie

Wir beschäftigen uns mit dem Transport organischer Anionen in den Nieren. Organische Anionen (OAˉ) sind körpereigene und körperfremde Stoffe, die bei physiologischem pH eine oder mehrere negative Ladungen tragen. Zu den körpereigenen, renal ausgeschiedenen OAˉ gehören Urat (das Anion der Harnsäure) und diverse Metabolite von Tryptophan und Neurotransmittern. Die Gruppe der körperfremden OAˉ umfasst häufig benutzte Pharmaka wie z. B. ß-Laktam-Antibiotika (Penicilline, Cephalosporine), Diuretika (harntreibende Mittel), Urikosurika (Harnsäure-ausscheidende Mittel), nicht-steroidale Analgetika (Schmerz- und Fiebermittel) und Toxine wie das Ochratoxin A. Organische Anionen werden in den proximalen Nierentubuli sezerniert. Die Sekretion beginnt mit der Aufnahme der OAˉ aus dem Blut in die proximalen Tubuluszellen und endet mit der Abgabe der OAˉ aus den Zellen in den Primärharn. Aufnahme und Abgabe werden durch eine Reihe von Transporterproteinen in der basolateralen und luminalen Membran katalysiert. Die meisten der an der Sekretion beteiligten Transporterproteine sind kloniert, d. h. ihre Aminosäureabfolge ist für eine Reihe von Spezies bekannt. Zur funktionellen Charakterisierung werden die Transporterproteine heterolog in den Oozyten des Krallenfroschs Xenopus laevis oder in Säuger-Zelllinien exprimiert.

Details


Adresse:
Georg-August-Universität Göttingen
Zentrum Physiologie und Pathophysiologie, Abteilung Vegetative Physiologie und Pathophysiologie
Humboldtallee 23
37073 Göttingen
Deutschland
Arbeitsgebiet:
Forschung & Entwicklung
Forschung & Lehre
Expansion:
national