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Hochschule Lausitz (FH)

Fakultät für Naturwissenschaften/Nanobiotechnologie

Die Fakultät für Naturwissenschaften wurde 1991 als Fachbereich Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik gegründet. Aus der seit 1998 ständig stärker nachgefragten Studienrichtung Biotechnologie im Studiengang Chemieingenieurwesen entwickelte sich ein eigenständiger Studiengang Biotechnologie, der zum Wintersemester 2000 als konsekutiver Bachelor / Masterstudiengang gestartet wurde. Der Fachbereich Biotechnologie gehört zu den Hochschulbereichen mit sehr dynamischer Entwicklung. Sieben Forschungsgruppen beschäftigen sich mit anwendungsorientierter Forschung auf verschiedenen Gebieten der Biotechnologie wie angewandte Mikrobiologie, Molekularbiologie, angewandte Biochemie, Zellbiologie und Bionanotechnologie. Ende 2007 wurde ein neues Laborgebäude für die Biotechnologie in Betrieb genommen, das neben modernster Ausstattung auch über S1- und S2-Laboratorien für das Arbeiten mit gefährlichen Biomaterialien verfügt.

Die Arbeitsgruppe Nanobiotechnologie (Prof. V. Mirsky) arbeitet über verschiedene Aspekte der Oberflächenwissenschaft, Materialwissenschaft und Messtechnologie, die für die Entwicklung biologischer und chemischer Sensoren von Bedeutung sind: elektrisch, thermodynamisch oder kinetisch kontrollierte Bildung selbstorganisierender Monoschichten, Weiterentwicklung verschiedener Techniken zur Immobilisierung von Biomolekülen, Formation von Rezeptor-Arrays, Optimierung des Mikrokontaktdrucks, neue Methoden zur Erzeugung nanostrukturierter Monoschichten, Anwendung metallischer Nanopartikel in der Biosensorik, Charakterisierung chemosensitiver Eigenschaften elektrisch leitender Polymere und ihrer analytischen Einsatzmöglichkeiten, Anwendung von Hochdurchsatz-Techniken für die Entwicklung chemosensitiver Materialien, anorganisch-konduktometrische Gas-Sensoren, molekular geprägte Polymerisation, Smart Labels, Entwicklung verschiedener Biosensoren auf der Basis von Impedanz- oder plasmonischer Transduktion, Entwicklung chemosensitiver Oberflächen zur Detektion verschiedener Nanopartikel. Die Gruppe von V. Mirsky (bis 2009 arbeitete er am Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensoren der Universität Regensburg) ist an zahlreichen Projekten der EU (FP4, FP6, FP7), der Industrie, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des DAAD, der NATO, der VW-Stiftung und an direkten industriellen Kooperationen (Timestrip, Continental, Solvay u. a.) beteiligt.

Details


Adresse:
Hochschule Lausitz (FH)
Fakultät für Naturwissenschaften/Nanobiotechnologie
Grossenhainer Strasse 57
01968 Senftenberg
Deutschland
Arbeitsgebiet:
Forschung & Lehre
Expansion:
national
Webseite:
Mitarbeiteranzahl:
51-500
Gründungsjahr:
1991