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Medizinische Hochschule Hannover

Anatomie II

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit Effektor-T-Lymphozyten, die im Rahmen einer Immunantwort im mesenterialen Lymphknoten (mLN) generiert wurden. In diesen in vivo Studien konnte gezeigt werden, dass diese mLN Effektor-T-Lymphozyten den mLN verlassen, im Blut zirkulieren und dann bevorzugt wieder im mLN und dessen Drainagegebiet wiedergefunden werden. Adhäsionsmoleküle und Chemokine, die den Eintritt und Durchwanderung in die Lymphknoten vermitteln, werden nach der allgemeinen Lehrbuchmeinung für das präferentielle Vorkommen der Effektor-T-Lymphozyten im Organ ihrer initialen Stimulation genannt. Eigene Arbeiten zeigen jedoch, dass das präferentielle Überleben durch die Mikroenvironment-Zusammensetzung für die Regulation dieses Phänomens im Wesentlichen verantwortlich ist. Die Arbeitsgruppe konnte beobachten, dass das unterschiedliche Zytokinmuster, aber auch der unterschiedliche Phänotyp von dendritischen Zellen (DC) in den mesenterialen und peripheren Lymphknoten die Proliferation von Effektor-T-Lymphozyten beeinflusst. Gegenwärtig werden in der Gruppe Forschungsvorhaben durchgeführt, das Mikroenvironment eines peripheren Lymphknoten durch eine Immunantwort, durch unterschiedlichen genetischen Hintergrund oder durch Wachstumsfaktoren zu modulieren und so die Präsenz von Effektor-T-Lymphozyten in Abhängigkeit vom Mikroenvironment zu manipulieren.

Details


Adresse:
Medizinische Hochschule Hannover
Anatomie II
Carl-Neuberg-Str.1
30625 Hannover
Deutschland
Arbeitsgebiet:
Forschung & Entwicklung
Expansion:
national