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Technische Universität München/Weihenstephan

Die Arbeitsgruppe Immunbiologie der Ernährung beschäftigt sich mit der Initiierung und Regulierung von Entzündungsprozessen im Darmepithel. Der Einfluss intestinaler Mikroorganismen und Nahrungsbestandteilen auf pro- und anit-inflammatorische Signaltransduktionswege stehen mit Hinblick auf die pathologischen Bedingungen chronisch entzündlicher Darmerkrankungen im Vordergrund der Untersuchungen. Das Gleichgewicht zwischen Immunaktivierung und Toleranz im Darm ist unter den pathologischen Bedingungen chronisch entzündlicher Darm-erkrankungen (CED) gestört. Die Pathogenese von CED ist noch immer immer nicht geklärt, jedoch deuten zahlreiche Untersuchungen daraufhin, dass die klinische und pathologische Manifestierung dieser lokalen Entzündungsprozesse im Darm durch den genetischen Hintergrund der Patienten, eine dysregulierte Aktivierung des zellulären Immunsystems, und Mikroorganismen der Intestinalflora beeinflusst wird. Die Aktivierung und Regulierung des Transkriptionsfaktors NF-kB im Verlauf akuter und chronischer Entzündungen im Darm hat eine zentrale Bedeutung in der Expression entzündungsrelevanter Gene. Das Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Untersuchung von Mechanismen, die zur Hemmung inflammatorischer NF-kB relevanter Gene und Induktion zellulärer Toleranzmechanismen wie Smad, PPARg, SOCS, A20 und IkBa in Darmepithelzellen führen. Die Wechselwirkung mit Mikroorganismen der Intestinalflora, Immunmediatoren oder Nahrungsbestandteilen in der Aktivierung entzündlicher oder protektiver Mechanismen stehen dabei im Vordergrund der Untersuchungen. Methodisch sollen die Untersuchungen schrittweise von der Zellkultur zum komplexen Organismus (IL-10 knock-out Maus) übertragen werden (Haller et al 2002 J. Biol. Chem.). Das Zentralinstitut für Ernährungs- und Lebensmittelforschung hat in der Arbeitsgruppe Immunbiologie der Ernährung zum nächst möglichen Zeitpunkt zwei Doktoranden(innen)stellen (BAT IIa/2) für einen Zeitraum von 2 + 1 Jahren zu besetzen. Die Arbeitsgruppe wird im Rahmen des Emmy Noether-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt und beschäftigt sich mit der Immunbiologie des Darmepithels. Das Arbeitsgebiet beider Projekte umfasst die Untersuchung zellulärer Entzündungsmechanismen im Rahmen chronisch entzündlicher Darmerkrankungen und der protektive Einfluss von Nahrungsbestandteilen.

Details


Adresse:
Technische Universität München/Weihenstephan

Hochfeldweg 2
85350 Freising - Weihenstephan
Deutschland
Arbeitsgebiet:
Forschung & Entwicklung
Forschung & Lehre
Expansion:
national
Mitarbeiteranzahl:
1-10
Gründungsjahr:
2002