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Universitätsklinikum Bonn

Institut für Humangenetik

An der Entstehung der meisten Krankheiten sind genetische Faktoren in irgendeiner Weise ursächlich beteiligt. Daher hat die Humangenetik die Funktion eines Brückenfaches einerseits zu den klinischen Disziplinen, andererseits zu den verschiedenen Grundlagenfächern in den Naturwissenschaften und der Medizin. Der Humangenetik kommt eine wichtige Aufgabe in der Erforschung von Krankheitsursachen zu. Das Fach kann auf einer ungewöhnlich erklärungskräftigen Theorie aufbauen. Bei Krankheiten aus ganz verschiedenen Disziplinen sind häufig gleichartige oder ähnliche genetische Mechanismen wirksam. Wie in kaum einem anderen Fach der Medizin kann der Humangenetiker daher von einem Phänotyp zu einem anderen Phänotyp springen. In der Forschung hat sich diese Besonderheit der Humangenetik als außerordentlich fruchtbar erwiesen.

Am Institut sind eine Reihe wissenschaftlicher Arbeitsgruppen tätig, die weite Bereiche der Humangenetik abdecken. Schwerpunkte der Forschung sind: Genetik von neuropsychiatrischen Krankheiten, erblichen Darmkrebs-Krankheiten, Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und erblichen Formen von Haarlosigkeit (Alopezie), Mikrodeletionen als Ursache der geistigen Behinderung, molekulare Zytogenetik. Die Mitarbeiter des Instituts stehen auf ihren jeweiligen Arbeitsgebieten auch im internationalen Vergleich an vorderster Front der Forschung. Alle Projektleiter werden durch extrauniversitäre Forschungsförderer unterstützt. Besonderes Interesse gilt im Institut auch der Geschichte der Genetik und Eugenik.


Details


Adresse:
Universitätsklinikum Bonn
Institut für Humangenetik
Sigmund-Freud-Straße 25
53127 Bonn
Deutschland
Arbeitsgebiet:
Klinische Forschung
Forschung & Lehre
Klinik & Praxis
Expansion:
national
Gründungsjahr:
2001