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Universitätsklinikum Mannheim

Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
 

Die Forschungsaktivitäten der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie mit Klinischer Kooperationseinheit für Dermato-Onkologie des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg sind im wesentlichen auf zwei große Forschungsthemen ausgerichtet, die Dermato-Onkologie (Hauttumoren) und die Immundermatologie/Vaskuläre Biologie (Entzündliche Hauterkrankungen).  

In der Dermato-Onkologie wird von der  Klinischen Kooperationseinheit für Dermato-Onkologie das maligne Melanom (Schwarzer Hautkrebs) mit dem Ziel einer schnellen Umsetzung der Forschungsergebnisse in die klinische Anwendung bearbeitet. Hierbei stehen die Resistenz des malignen Melanoms auf Chemotherapeutika, die Tumorimmunologie und verbesserte Impfstrategien zur Behandlung des malignen Melanoms und die Entwicklung und Validierung neuer Biomarker für diesen lebensbedrohlichen Tumor im Vordergrund. Die Klinische Kooperationseinheit Dermato-Onkologie wird von Herrn Prof. Dr. D. Schadendorf geleitet; Arbeitsgruppenleiter sind  Herr PD Dr. Eichmüller,  Frau Dr. A. Paschen,  Frau PD Dr. S. Ugurel und  Herr PD Dr. Umansky.  

Neben dem malignen Melanom sind die kutanen Lymphome (Blutkrebs der Haut) ein Schwerpunkt dermato-onkologischer Forschung der Klinik. Es werden die Mechanismen des gestörten programmierten Zelltodes und der gestörten Immunregulation bei den kutanen Lymphomen bearbeitet (Dr. C.-D. Klemke). Darüber hinaus arbeiten wir an der Verbesserung der molekularen Diagnostik dieser nicht leicht zu erkennenden Tumoren, unter anderem durch die Identifizierung neuer Markerproteine mittels DNA Profiling (Dr. N. Booken).  

Zum Themenkomplex Immundermatologie/Vaskuläre Biologie werden sehr intensiv die direkten Wirkungen von Allergenen auf Hautzellen untersucht. Die Arbeitsgruppe Dr. H. J. Thierse beschäftigt sich unter Verwendung moderner Methoden der Proteomics insbesondere mit der Wirkung des Allergens Nickel auf die Oberhautzellen (Epidermis) der Haut. Die Arbeitsgruppe von Herrn Prof. Dr. M. Goebeler beschäftigt sich mit der entzündlichen Aktivierung von Endothelzellen (Gefäßwandzellen) durch Allergene und den dazugehörigen Mechanismen der Signaltransduktion in Endothelzellen. Ergänzt werden diese Forschungsarbeiten durch grundlegende Untersuchungen zur Immunologie der allergieassozierten Th2-Immunreaktionen und ihrer Effektorzellen, der alternativ aktivierten Makrophagen oder Typ2-Makrophagen (M2). Die Arbeitsgruppe von Herrn Dr. Gratchev beschäftigt sich mit der Signaltransduktion und der Funktion neuer Cytokin-Rezeptorsysteme in M2-Makrophagen. M2-Makrophagen weisen einen hohen Grad an Verwandschaft zu spezalisierten Epithelzellen in Lymphknoten, Knochenmark, Leber und Milz, den sogenannten Sinusoendothelzellen auf. Die Arbeitsgruppen von Frau Dr. J. Kzhyshkowska und Herrn Dr. K. Schledzewski beschäftigen sich mit den Funktionen einer neuen Familie von Scavengerproteinen dieser Zellen, den Stabilinen. Diese Scavengerrezeptoren regulieren dabei das Tissue Remodelling insbesondere nach Entzündung, üben Cleareance-Funktionen aus und beeinflussen den Abheilungsprozeß.  

Darüber hinaus beschäftigt sich die Arbeitsgruppe von Frau Dr. W. Ludwig-Peitsch mit der Differenzierung der Oberhautzellen als Grundlage eines besseren Verständnisses der Psoriasis (Schuppenflechte); die Arbeitsgruppe von Herrn PD Dr. H. Kurzen arbeitet mit ähnlicher Zielrichtung an der Neurodermatologie der Epidermis, insbesondere an der Charakterisierung und funktionellen Untersuchung des extracholinergen Systems der Haut.  

Die Forschungsarbeiten der verschiedenen Arbeitsgruppen der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie mit Klinischer Kooperationseinheit für Dermato-Onkologie des Deutschen Krebsforschungszentrums werden im SFB 405 „Immuntoleranz und ihre Störungen“, im SFB-TRR23 „Vascular Differentation and Remodelling“, im Europäischen Graduiertenkolleg 880 “Vascular Medicine“, von der EU und der Deutschen Krebshilfe sowie durch Einzelprojekte der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Details


Adresse:
Universitätsklinikum Mannheim
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Theodor-Kutzer-Ufer 1-3
68167 Mannheim
Deutschland
Arbeitsgebiet:
Forschung & Entwicklung
Forschung & Lehre
Expansion:
international