Der Lebenslauf

 

Gestalten Sie Ihren Lebenslauf übersichtlich und klar. Er sollte optisch ansprechend sein, aber nicht verspielt wirken. Die Überschrift kann "Lebenslauf" oder "Curriculum vitae" lauten; die Überschrift "Werdegang" findet kaum noch Verwendung. Bauen Sie Ihren Lebenslauf tabellarisch auf und gliedern Sie ihn in Sinnblöcke. Als Orientierung kann die folgende Einteilung gelten:

Persönliche Daten

Ihre persönlichen Daten wie Vor- und Zuname, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und -ort und Familienstand (optional) sollten direkt nach der Überschrift positioniert werden.

Berufserfahrung

Geben Sie unter dem Punkt "Berufserfahrung" in der linken Spalte Beginn und Ende der Beschäftigung an. Datumsangaben erfolgen in ganzen Monaten (z.B. 12/08 bis 04/11).
Ein moderner Lebenslauf ist chronologisch rückwärts aufgebaut. Beginnen Sie also mit der letzten Station auf Ihrem Karriereweg. In der rechten Spalte nennen Sie jeweils die Berufsbezeichnung oder Position und Ihren Arbeitgeber. Hier sollten Sie auch stichpunktartig Ihre Kernaufgaben und Verantwortungsbereiche beschreiben. Bei Platzmangel können Sie länger zurückliegende Stationen knapper darstellen als aktuellere.
Berufsanfänger können hier auch studien- oder ausbildungsbegleitende Tätigkeiten wie Praktika und Nebenjobs aufnehmen. Nebenjobs wie Kellnern oder Lagerarbeiten, die Sie nicht für die die Stelle qualifizieren, nennen Sie dabei besser nicht. Wichtig ist, dass Ihr Lebenslauf keine Lücken hat. Benennen Sie Bewerbungs- und Familienphasen als solche. Waren Sie längere Zeit arbeitslos, zeigen Sie, wie Sie die Zeit genutzt haben, zum Beispiel durch Fortbildungen.

Ausbildung

Anschließend sollten Sie Ihre Ausbildung aufgreifen. Führen Sie hier die zuletzt von Ihnen besuchte Schule auf, Ihre Ausbildung und/ oder Ihr Studium. Gegebenenfalls gehört auch Ihr Wehr- oder Zivildienst in diese Kategorie. Nennen Sie Ihr Studien- oder Ausbildungsfach, Ihre Ausbildungsstätte oder Hochschule und Ihren Abschluss. Ihre Abschlussnote können Sie in Klammern ergänzen. Bei einem ausführlichen Lebenslauf können Sie die Schwerpunkte und Themen von Abschlussarbeiten stichpunktartig oder in ein bis zwei kurzen Sätzen beschreiben.

Weitere Qualifikationen

Als letzten Block können Sie berufliche Zusatzqualifikationen, Weiterbildungen und besondere Kenntnisse in den Lebenslauf aufnehmen. Für den Arbeitgeber wichtige Punkte sind Fremdsprachen und PC-Kenntnisse. Abschließend können Sie Hobbys und Freizeitinteressen beschreiben. Hierunter können zum Beispiel ehrenamtliche Tätigkeiten, soziales Engagement oder Sportarten fallen.

Überlegen Sie bei jedem Punkt, welche Informationen für die Stelle, auf die sich bewerben und damit für Ihren zukünftigen Arbeitgeber relevant sind. Irrelevantes erwähnen Sie besser nicht. Ein Beispiel: Falls Sie sich auf einen Bürojob im Projektmanagement bewerben, ist der Hinweis auf Ihren Gabelstaplerführerschein wahrscheinlich irrelevant.

Der Lebenslauf sollte maximal zwei Seiten umfassen. Ein Bewerbungsfoto können Sie oben rechts auf dem Lebenslauf platzieren. Schließen Sie den Lebenslauf mit dem aktuellen Datum und Ihrer Unterschrift ab. Auch einen digitalen Lebenslauf sollten Sie handschriftlich unterschreiben. Scannen Sie Ihre Unterschrift einfach und fügen Sie sie dann als Grafik in das Dokument ein.

 
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