Nano-scale Materials

 27.08.2018 - 29.08.2018  01277 Dresden  DGM - Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.
Nanoscale materials are playing an increasing role in materials science and engineering, they are enabler for high-tech products. The improved understanding of structure-property relationships of new materials are essential for their applications in many branches. Basic research is needed to investigate structure and properties of advanced materials on scales from product dimensions down to the atomic level. Multi-scale materials characterization and multi-scale modelling are needed for further materials research and development. 

High-resolution analytical techniques are essential for both development and introduction of new nanotechnologies and thin-film technologies as well as for the integration of advanced materials into high-tech products. Nanoanalysis is more and more needed for process and materials characterization during manufacturing of nanostructured systems and devices as well as for the understanding of nano-scale microstructure in materials. Therefore, research and development in the field of physical analysis increasingly focused on the study of thin films and nanostructures. 

Application-specific developments show often that the combination of several analysis techniques is needed to ensure both process control in nanotechnology as well as performance and reliability of new products. In this course, we will explain the need and use of analytical techniques for process control and for quality assessment. 

Numerous new developments in the field of nanoanalysis allow the imaging as well as the structural and chemical characterization of structures in the range
The course will provide knowledge in the field of nanoanalysis. After a short survey, advanced techniques for the characterization of thin films, nanostructures and nanoparticles will be explained. New results from fundamental research will be presented, and application-specific solutions will be demonstrated as well. Challenges to nanoanalysis techniques in the industry will be an additional topic. Special examples for applied studies in micro-, nano- and optoelectronics as well as in the fields of renewable energies and lightweight construction will be demonstrated. Nanoanalytical studies at metallic, inorganic-nonmetallic and organic materials will be reviewed. As an integral part of the course, we are offering a practical half-day lab training in small groups in one of the following fields of research that should be chosen by the participant: 
 
  • scanning electron microscopy / focused ion beam technique
  • micro- and nanomechanical characterization techniques
  • techniques for particle analysis.
All lecturers are experienced experts in the field of physical and chemical analysis and are mentioned with their presentation. 

The course is intended for individuals who wish to expand their knowledge in the field of nano-scale materials and nanoanalysis. The subjects covered in this course extend from fundamentals of materials science and analysis to the current nanotechnologies and challenges in industry. Scientists, engineers and technicians working in industry, research and education, who are interested to extend their knowledge in nanoanalysis, will benefit from this course
 
Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Anmeldung auf jobvector!

Details der Fortbildung


Bereich:
Sonstiges
Maximale Teilnehmerzahl:
24
Kosten:
1.290,- EURO inkl. MwSt. / DGM-Members 1.190,- EURO inkl. MwSt. / DGM-Young Members <30 595,- EURO inkl. MwSt.
Termin:
27.08.2018 - 29.08.2018
Anmeldeschluss:
26.08.2018
Dozent/Kursleitung:
Chairman of the seminar is Prof. Dr. Ehrenfried Zschech, Dresden Fraunhofer Cluster Nanoanalysis, Germany
Veranstaltungsort:
01277
Dresden

DGM - Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.



DGM – kompetenter und einflussreicher Partner der Werkstoff orientierten Fachwelt

"Die technisch-wissenschaftlichen Vereine sind die Garanten der fachlichen Kommunikation in einem zunehmend pluralistischen Umfeld".
Können wir diese Behauptung wagen angesichts der umfassenden personellen und materiellen Ausstattung der staatlichen Institutionen und privatwirtschaftlichen Dienstleistungsbetriebe in Forschung und Lehre? Können wir erwarten, dass die Vereine vor dem Hintergrund einer durchorganisierten Wissenschaftswelt als ernst zunehmende Plattform für die fachliche Kommunikation überhaupt noch eine Chance haben?

Die technisch-wissenschaftlichen Vereine verkörpern heute angesichts der zunehmenden Komplexität und Interdisziplinarität in den meisten Fachgebieten Kompetenz und Überschaubarkeit zugleich. Wie könnte es anders sein, dass sich namhafte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Industrie für die Mitarbeit in den Vereinen zur Verfügung stellen? Die Vereine bieten das Forum, auf dem sich die unterschiedlichsten Interessengruppen zwischen Staat und Privatwirtschaft begegnen und miteinander, sei es informell, sei es öffentlich kommunizieren. Sie schaffen damit die Voraussetzung für die Vernetzung von Wissenschaft und Praxis, ohne die Wissenstransfer schwerlich gelingt. Ihre Fachgremien bilden den vorwettbewerblichen Rahmen für die erfolgreiche Umsetzung der gemeinschaftlich erarbeiteten Forschungsergebnisse. In der öffentlichen und privaten Forschungsförderung wird die Empfehlung der Vereinsrepräsentanten vertrauensvoll gewürdigt. Wo könnten in diesen Zeiten des Umbruchs gerade auch Fragen der Ausbildung im institutionellen Vorfeld besser abgestimmt werden als auf der Ebene der Vereine?

Die Vereine tragen entscheidend dazu bei, die Identität der Fachgebiete immer wieder neu zu definieren. Materialwissenschaft und Werkstofftechnik haben ihre Identität in den letzten Jahren erst entwickeln müssen. Auch in der weiterverarbeitenden Industrie sind sie heute aus der rein analysierenden oder beratenden Rolle herausgetreten, um eine aktivere Rolle im Rahmen der Produktgestaltung zu übernehmen. In den Industrien der Primärerzeugung und Halbzeugfertigung haben die Metallurgie und Metallkunde diese eigenständige Rolle schon seit jeher. Aber mit zunehmender Fähigkeit, maßgeschneiderte Produktlösungen anzubieten oder sogar neue Funktionen im Werkstoff, eben funktionelle Werkstoffe, hervorzubringen, bekommt die Werkstofftechnik auch allgemein strategische Bedeutung. Mit "Neuen Werkstoffen" und unkonventionellen Herstellverfahren, aber auch mit nie da gewesenen Prüf- und Beobachtungsmöglichkeiten gehört sie heute weltweit zu den potentesten Innovationsfeldern. Mit dieser Perspektive kann Werkstofftechnik von den eingeführten Ingenieurfächern, namentlich Maschinenbau und Elektrotechnik, immer weniger "mit erledigt" werden.

Der Prozess der gesellschaftlichen Anerkennung des "Werkstofffaches" ist also in vollem Gange. Ich bin davon überzeugt, dass die DGM für die Identitätsdiskussion ein hervorragendes Forum darstellt. Die deutsche Gesellschaft für Materialkunde bietet dafür allen Werkstoff orientierten Fachleuten, und zwar Wissenschaftlern wie Praktikern gleichermaßen, ein kompetentes Forum. Durch die Vielgestaltigkeit ihres Mitgliederpotentials, durch die lebendige Arbeit in den zahlreichen Fachausschüssen und eine gut eingespielte Infrastruktur hat sie gezeigt, dass sie beste Voraussetzungen mitbringt, zwischen den verschiedenen Lagern in Wissenschaft und Praxis zu vermitteln.