Spurenstoffe in kommunalen Wasserkreisläufen

 14.02.2019 - 14.02.2019  60486 Frankfurt am Main  DECHEMA-Forschungsinstitut
Anthropogene Spurenstoffe, z.B. Pharmazeutika, Industriechemikalien, Körperpflegemittel, etc., sind zunehmend in geringen Konzentrationen im Wasserkreislauf nachweisbar und in herkömmlichen Kläranlagen oft schlecht abbaubar. Darüber hinaus kommt der Bewertung ihrer Auswirkungen auf Mensch und Umwelt eine ständig steigende Bedeutung zu. Nicht zuletzt die in den vergangenen Jahren durch das BMBF finanzierte Fördermaßnahme zum „Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern – RiSKWa“ hat zu dieser Thematik neue Kenntnisse und Lösungsansätze bereitgestellt.

In diesem Weiterbildungskurs informieren Spezialisten aus Behörden, Hochschulen, Instituten und Wasserversorgern über die Bewertung von Spurenstoffen im Wasserkreislauf, Lösungsansätze zur Entfernung und gesetzliche Rahmenbedingungen. Dabei stehen praxisnahe Fragestellungen im Mittelpunkt.
 
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Details der Fortbildung


Zielgruppe:
Wasserversorger, die Abwasserwirtschaft, Hersteller von (Ab-)Wasserbehandlungsanlagen, Behörden und Hochschulen
Bereich:
Methoden, Sonstiges
Kosten:
450 €/435 € (persönliche DECHEMA-Mitglieder)
Termin:
14.02.2019 - 14.02.2019
Anmeldeschluss:
13.02.2019
Dauer:
1 Tag
Veranstaltungsort:
60486
Frankfurt am Main

DECHEMA-Forschungsinstitut



Das DECHEMA-Forschungsinstitut ist eine gemeinnützige rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main. Es widmet sich der Forschung für nachhaltige Technologien für die Industriegesellschaft der Zukunft. Dabei nutzt das Institut Kernkompetenzen auf den Gebieten Werkstoffe, Chemische Technik und Biotechnologie, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden. Durch die intensive Zusammenarbeit von Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachdisziplinen werden innovative Lösungskonzepte für praxisorientierte Fragestellungen erarbeitet. Das Institut betreibt mit seinen ca. 80 Mitarbeitern vornehmlich grundlagenorientierte und vorwettbewerbliche Forschung. Diese öffentlich geförderten Vorhaben werden durch Projekte der industriellen Auftragsforschung ergänzt.

Die Biotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie für die chemische Industrie der Zukunft. Deshalb werden am Institut zahlreiche Forschungsansätze verfolgt, die das Potenzial der industriellen Biotechnologie für die Entwicklung neuer, umweltschonender Verfahren und Produkte auf Basis nachwachsender Rohstoffe aufzeigen. In verschiedenen Forschungsvorhaben werden unter anderem biotechnologische Produktionssysteme für die Gewinnung technischer Enzyme und die Synthese industriell begehrter Feinchemikalien wie Aroma- und Riechstoffe sowie kosmetische und pharmazeutische Wirkstoffe entwickelt.