Doktorand (w/m/d) - Nicht-invasive Methoden zur Erfassung von züchtungsrelevanten Pflanzenmerkmalen im Gemüse-und Kräuterbau

Das Forschungszentrum Jülich leistet als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft wirksame Beiträge zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Information, Energie und Bioökonomie. Es bearbeitet vielfältige Aufgaben im Forschungsmanagement und nutzt große, oft einzigartige wissenschaftliche Infrastrukturen. Arbeiten Sie zusammen mit rund 6.100 Kolleginnen und Kollegen themen- und disziplinenübergreifend an einem der größten Forschungszentren Europas.

Im Institutsbereich Pflanzenwissenschaften des Instituts für Bio- und
Geowissenschaften (IBG) werden die Dynamik pflanzlicher Prozesse und die
Interaktion von Pflanzen mit der Umwelt erforscht. Pflanzenwissenschaft am
Forschungszentrum Jülich hat eine führende Rolle auf nationaler und internationaler
Ebene auf dem Gebiet der Pflanzenphänotypisierung, d.h. bei der quantitativen und
nicht-invasiven Erfassung von strukturellen und funktionellen Eigenschaften von
Pflanzen, die für die Landwirtschaft, aber auch für den Gartenbau eine wichtige Rolle
spielen. In diesem Kontext wurde zusammen mit drei Züchtungsunternehmen das
Projekt "Shape & Color" initiiert, in welchem der Einsatz von nicht- oder teilinvasiver
Methoden sowie neuer algorithmischer Ansätze zur quantitativen Erfassung von
Pflanzenparametern im Gemüse- und Kräuterbau für ausgewählte Arten untersucht
werden soll.

Verstärken Sie diesen Bereich zum nächstmöglichen Zeitpunkt als

Doktorand (w/m/d) - Nicht-invasive Methoden zur Erfassung von züchtungsrelevanten Pflanzenmerkmalen im Gemüse-und Kräuterbau

Aufgaben

• Entwicklung bzw. Implementierung von Phänotypisierungs-Plattformen zur
Erfassung von Bild- und spektralen Daten in den Kulturarten der beteiligten
Züchtungsunternehmen
• Entwicklung neuer bzw. Weiterentwicklung verfügbarer Algorithmen zur
quantitativen Erfassung von Pflanzenmerkmalen aus digitalen Bilddaten und
hyperspektralen Messungen. Im Fokus stehen Qualitätsparameter wie Form- und
Farbmerkmale ausgewählter Kulturen
• Evaluierung verschiedener methodischer Ansätze mittels der Bewertungsskalen der
Züchtungsunternehmen
• Optional: Entwicklung von Workflows zur Bildverarbeitung und Datenanalyse für den
routinemäßigen Einsatz im züchterischen Prozess

Qualifikationsprofil

• Erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium (Master) im Bereich der Informatik,
Bildverarbeitung oder einer vergleichbaren Fachrichtung mit Interesse an
pflanzenbiologischen Themen
• Alternativ: ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Master) im Bereich der Natur-,
Ingenieurs- oder Agrarwissenschaften oder einer vergleichbaren Fachrichtung mit
Erfahrung in der digitalen Bildverarbeitung
• Erfahrung in der Bildanalyse und Merkmalserfassung aus RGB-Bildern; idealerweise
Erfahrung in der Analyse spektroskopischer Daten
• Idealerweise Erfahrung in Programmiersprachen/Programmierumgebungen, die für
Bildverarbeitung genutzt werden können, z. B. C++, Python, OpenCV, Matlab
• Erfahrung in der Nutzung und Anwendung optischer Sensorik, wie z. B. Kameras,
spektroskopischer Messsysteme und Beleuchtung
• Ein hohes Maß an Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist
• Gute Deutsch- und sehr gute Englischkenntnisse

Wir bieten

• Arbeiten an einer der größten und bekanntesten Forschungseinrichtung Europas mit
exzellenter wissenschaftlicher und technischer Infrastruktur
• Möglichkeit zur Zusammenarbeit in einem Team aus hochmotivierten
Wissenschaftlern/innen und Technikern/innen in einem internationalen,
interdisziplinären Arbeitsumfeld auf einem attraktiven Forschungscampus, günstig
gelegen im Städtedreieck Köln-Düsseldorf-Aachen
• Förderung der beruflichen Weiterentwicklung durch die Teilnahme an nationalen und
internationalen Konferenzen sowie Weiterentwicklung der persönlichen Stärken
durch verschiedene Fortbildungsprogramme
• Kontinuierliche fachliche Begleitung durch ein Team aus Betreuern
• Die angebotene Stelle ist auf drei Jahre befristet
• Vergütung erfolgt analog der Entgeltgruppe 13 (50%) des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund).

Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich
beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.
Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Kontakt für Bewerbungen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unser Online-Bewerbungsportal online.
Fragen zur Ausschreibung?
Kontaktieren Sie uns gerne unter Angabe der Kennziffer 2019D-160: karriere@fz-juelich.de
Bitte beachten Sie, dass aus technischen Gründen keine Bewerbungen per E-Mail angenommen werden können.

Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Bewerbung auf jobvector und geben Sie die folgende Referenznummer an: 2019D-160

Über Forschungszentrum Jülich GmbH

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