Masterthesis - Ökonomie von Genbanken - Vergleich der Felderhaltung, Saatgutlagerung und Kryokonservierung

Hintergrund:
Weltweit erhalten mehr als 1.700 Genbanken die Diversität von Kulturpflanzen, um sie Pflanzenzüchtern und zukünftigen Generationen zur Verfügung stellen zu können. Die Art der Erhaltung ist von der Pflanzenart abhängig und wird vornehmlich über Saatgut im Kühllager oder vegetativ im Feld sichergestellt. Prinzipiell stellt die Kryokonservierung eine Sicherheitsverwahrung dar, um dem Verlust von Pflanzenmaterial im Feld durch Umwelteinflüsse zu begegnen. Sie bietet weiterhin die Möglichkeit, Saatgut zu verwahren. Aufgrund der permanent notwendigen Stickstoffversorgung ist der finanzielle Aufwand jedoch nicht zu vernachlässigen. Aus diesem Grund soll ein ökonomischer Vergleich bewerten, welchen finanziellen Aufwand die einzelnen Erhaltungsformen bedürfen.

Ihre Aufgaben:
Kern Ihrer Aufgaben stellt die Analyse und Evaluierung der detaillierten Arbeitsprozesse während der Saatguterhaltung, Felderhaltung und Kryokonservierung dar. In Zusammenarbeit mit der IPK-Arbeitsgruppe Ressourcengenetik und Reproduktion sowie dem JKI, Institut für Züchtungsforschung an Obst, Arbeitsbereich Obstgenetische Ressourcen erstellen Sie ausführliche Übersichten über die Arbeitsabläufe während der Erhaltung ausgewählter Kulturpflanzen, bewerten deren monetären Aufwand und entwickeln ein aktualisierbares Tool. Der abschließende Vergleich soll als Entscheidungsgrundlage für den Einsatz der Kryokonservierung bei der Saatguterhaltung dienen.

Sie passen zu uns:
• Sie suchen eine Möglichkeit Ihren Master-/Diplomabschluss der Agrarwissenschaft, Agrarökonomie oder Ökonomie außerhalb der Universität zu erlangen.
• Sie haben Spaß an der detaillierten Analyse von Arbeitsprozessen, sind kommunikativ und interessiert an der Bundeszentralen Ex-Situ Genbank sowie der Obstgenbank am JKI Dresden/Pillnitz.
• Essentiell sind Kenntnisse vom Pflanzenbau, Datenerfassungssystemen (vornehmlich Excel) sowie grundlegender statistischer Methoden und ökonomischer Tools (KTBL Taschenbuch).

Wir bieten Ihnen:
• Unterstützung durch und Zusammenarbeit mit kompetenten Kolleginnen und Kollegen.
• Vergütung als Wissenschaftliche Hilfskraft.
• Unterkunft im IPK-Gästehaus sowie Campusnähe (kostenpflichtig und auf Anfrage).
Fragen zur Stelle beantwortet Ihnen Dr. Manuela Nagel (nagel@ipk-gatersleben.de) Tel.:0 39482 5156 gerne auch direkt.

Was Sie noch wissen sollten:
Für uns zählen Ihre Qualifikationen und Stärken. Deshalb sind Sie - unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter, Abstammung oder einer eventuellen Behinderung - bei uns willkommen. Das IPK strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Das IPK hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Schwerbehinderte bevorzugen wir bei gleicher Eignung.
Kontakt für Bewerbungen
Haben wir Sie überzeugt?
Dann überzeugen Sie uns! Senden Sie uns Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bevorzugt in einem PDF-Dokument unter Angabe der Referenznummer 60/11/17 an Frau Jacobi (jobs@ipk-gatersleben.de). Bei Fragen erreichen Sie Frau Jacobi auch telefonisch unter Tel.: 039482 5741.
Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Bewerbung auf jobvector und geben Sie die folgende Referenznummer an: Referenznummer 60/11/17

Über Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung

Das IPK ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung und gehört der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. (WGL) an. Im Zentrum der grundlagen- und anwendungsorientierten, interdisziplinären Forschung des IPK steht die Erarbeitung neuer Erkenntnisse zu biologischen Prozessen in Pflanzen und neuer Technologien mit dem Ziel einer umfassenden Nutzung...

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