Doktorand (m/w/d) Fachrichtung Biologie, Biochemie oder verwandte Disziplinen

Am Institut für Pharmakologie und Toxikologie - Lehr- und Forschungsgebiet Entzündungspharmakologie ist ab dem 01.05.2019 eine Stelle als

Doktorand (m/w/d) Fachrichtung Biologie, Biochemie oder verwandte Disziplinenmit 65% der tariflich vereinbarten Arbeitszeit (zzt. 25,03 Std./Wo.) zu besetzen. Die Stelle ist projektbezogen befristet auf 2 Jahre; es besteht die Möglichkeit der Verlängerung um ein weiteres Jahr. Die Möglichkeit zur  Promotion ist gegeben. Die Vergütung erfolgt in Entgeltgruppe 13 TV-L.

Wir beschäftigen uns mit den molekularen Grundlagen von Entzündungsprozessen. Dabei liegt unser Forschungsfokus auf der membranständigen Metalloproteinase ADAM17 (A Disintegrin and Metalloproteinase 17). ADAM17 ist maßgeblich an der Sekretion vieler wichtiger Signalmoleküle beteiligt. Es setzt unter anderem das pro-inflammatorische Zytokin TNF-α sowie Liganden des EGF-Rezeptorsignalwegs frei. Infolgedessen ist ADAM17 an vielen grundlegenden Prozessen im Körper (u.a. Immunantwort, Regeneration und Entwicklung) beteiligt.  Eine fehlerhafte Regulation von ADAM17 ist unter anderem assoziiert mit chronischen Entzündungskrankheiten (Morbus Crohn, Rheumatische Arthritis), aber z.B. auch mit Tumorentwicklung. Unser Fokus liegt auf der Aufklärung der molekularen Mechanismen der ADAM17-Regulation und hier speziell die Regulation durch den essentiellen ADAM17-Interaktor iRhom, eine Rhomboid-Pseudoprotease.Weitere Informationen finden sich z.B. in: Lorenzen et al. (2016) Sci Rep. 6:35067; Grötzinger et al. (2017) Biochim Biophys Acta 1864:2088-2095; Düsterhöft et al. (2017) Biochim Biophys Acta 1864:2200-2209

Ihre Aufgaben

Das Projekt umfasst zum einen die in vitro Analyse von iRhom-Mutanten, zur Aufklärung der molekularen Mechanismen, sowie zum anderen die Charakterisierung von transgenen iRhom-Mäusen, um die (regulatorische) Rolle von iRhom bei verschiedenen Prozessen in vivo, wie z.B. bei acute lung inflammation, zu untersuchen. Für die geplante Arbeit mit Versuchstieren ermöglichen wir Ihnen die Absolvierung eines FELASA B Kurses. Des Weiteren besteht die Möglichkeit an einer Graduiertenschule teilzunehmen. Wir wenden ein breites Methodenspektrum an, das von in silico, zell- und molekularbiologischen Methoden bis zu in vivo und ex vivo Untersuchungen reicht (z.B. Proteinbiochemie, Durchflusszytometrie, Fluoreszenzmikroskopie, Zellkulturen, ELISA, qRT-PCR, gentechnisch veränderte Mauslinien, Entzündungsmodelle in Mäusen).

Ihr Qualifikationsprofil

  • ein erfolgreich abgeschlossenes Studium (Master/Diplom) in Biologie, Biochemie oder verwandten Disziplinen
  • gute Kenntnisse in Zell- und Molekularbiologie und biochemischen Methoden
  • gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Bereitschaft zum Umgang mit Versuchstieren (Mäusen)
  • hohe Motivation, wissenschaftliches Engagement,Teamgeist sowie Verantwortungsbewusstsein
  • praktische Erfahrung in Teilen der oben genannten Methoden ist von Vorteil

Wir bieten

Die RWTH ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Wir wollen an der RWTH Aachen besonders die Karrieren von Frauen fördern und freuen uns daher über Bewerberinnen. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern sie in der Organisationseinheit unterrepräsentiert sind und sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht.

Kontakt für Bewerbungen

sduesterhoeft@ukaachen.

Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Bewerbung auf jobvector und geben Sie die folgende Referenznummer an: GB-P-14883

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Die Zukunftschancen des Universitätsklinikums Aachen und der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen beruhen auf der Verbindung von konsequenter Patientenorientierung, effizienter Lehre und innovativer Forschung. Diese geschieht in enger Kooperation mit den ingenieur- und naturwissenschaftlichen Disziplinen der Hochschule. Für die Erfüllung aller Ziele ist wirtschaftliches...

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