PhD/Doktorarbeit in der Krebsforschung: Untersuchung des “Cross-Talks“ von Mitose und DNA-Replikation im Rahmen einer neuen DFG-Forschungsgruppe

Die neu gegründete DFG-Forschungsgruppe 2800 (www.for2800.de) untersucht die molekularen Mechanismen, die Defekte während der DNA-Replikation mit Defekten in der Mitose verbinden. Diese Fragestellung ist von großer tumorbiologischer Bedeutung, um die Entstehung von strukturellen und numerischen Chromosomenaberrationen in Krebszellen zu verstehen. Diese treiben in entscheidender Weise die fortwährende Evolution von Tumoren und somit die Aneignung von aggressiven Tumor-Phänotypen an.

Unser Labor hat die neue Forschungsgruppe initiiert, die eine Zusammenarbeit mit acht Arbeitsgruppen an fünf Standorten in Deutschland beinhaltet. Daraus ergibt sich die Möglichkeit zu interdisziplinärer Zusammenarbeit und zur Nutzung umfangreicher Forschungsresourcen.

Ihre Aufgaben

Sie untersuchen im Rahmen einer naturwissenschaftlichen Doktorarbeit die molekularen Mechanismen der Chromosomensegregation in der Mitose im Zusammenhang mit Tumorsuppressoren (z.B. der Brusttumorsuppressor BRCA1), die die DNA-Replikation regulieren. Mit Hilfe von state-of-the-art Labormethoden (u.a. Lebenszellmikroskopie) können gezielt verschiedene Aspekte der Aneuploidie-Entstehung sowie Krebs-relevante Signalwege in humanen Krebszellinien analysiert werden. Es bieten sich verschiedene Möglichkeiten der Kolaboration innerhalb der Forschungsgruppe 2800, z.B. zur Genom-Analyse mitteln NGS, zur Proteom-Analyse per Massenspektroskopie und per bioinformatischen Analysen.

Ihr Qualifikationsprofil

Wir suchen eine/n engagierten und hochmotivierten Doktoranden/in mit großem Interesse an zell- und molekularbiologischer Grundlagenforschung in der Krebsforschung. Ein Master-Abschluss in Biologie, Biochemie, Humanbiologie, Molekulare Medizin o.ä. wird erwartet.
Erfahrungen mit Zellkulturen, in der Mikroskopie und/oder in der Krebsforschung und Signaltransduktionswegen wären ideal.

Wir bieten

- eine optimale Betreuung und Einbindung in ein interaktives Team

- Kolaborationen innerhalb der neuen DFG-Forschungsgruppe 2800

- Verwendung von state-of-the Art Methoden der Zell- und Molekularbiologie, z.B. verschiedene humanen Zellkulturmodellen, High-end Mikroskopie mit Live Cell Imaging (Delta Vision Elite System), zytogenetische Methoden (Karyotyp-Analysen, FISH-Analysen), Multilabel-FACS und Zellzyklus-Analysen, Transfektionen /siRNA, siRNA-Screens, Genome editing mittels Crispr/Cas, Herstellung und Analyse von stabilen Zellinien, biochemische Methoden (Immunpräzipitation, Aktivitäts-Assays etc.)

- die Aufnahme in eine Göttinger Graduiertenschule mit zusätzlichen Methoden- und Karriereentwicklungs-Kursen wird erwartet

Die Bezahlung erfolgt nach TV-L Tarif und es wird eine Dauer der Arbeit von ca. 3-4 Jahren bis zum Abschluss als Dr. rer. nat. erwartet.

Kontakt für Bewerbungen

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf, Zusammenfassung der bisherigen Laborerfahrungen und zwei Namen von Referenzen als pdf File per Email an: Prof. Dr. Holger Bastians, Email: holger.bastians@uni-goettingen.de

Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Bewerbung auf jobvector und geben Sie die folgende Referenznummer an: 13052019

Über Göttinger Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (GZMB)

Arbeitsgruppe "Zelluläre Onkologie": Wir sind ein grundlagenwissenschaftliches Labor der Georg-August Universität in Göttingen. Wir sind Teil des Universitätsklinilums (UMG) und des Göttinger Zentrums für Molekulare Biowissenschaften (GZMB). Unser Forschungsfeld beinhaltet die molekulare Analyse des Zellzyklus und der chromosomalen Instabilität in Tumorzellen. Insbesondere sind wir an den...
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