Doktorandin/Doktorand (w/m/d) auf dem Gebiet der Atheroskleroseforschung

Am Institut für Neurophysiologie der Medizinischen Hochschule Hannover ist im Rahmen des TRR 152 eine Doktorandenstelle auf dem Gebiet der Atheroskleroseforschung zu besetzen. 

Der Forschungsschwerpunkt des Instituts für Neurophysiologie besteht in Arbeiten zur Aufklärung von physiologischen Funktionen von Ionenkanälen und Rezeptoren sowie deren makromolekularen regulatorischen Signalgebungsnetzwerken. Dabei untersucht die Arbeitsgruppe von Frau Dr. Margarethe Smoczek und Herrn Prof. Dr. Wahl-Schott die Funktion von TPC- und TRPML-Kanäle im endolysosomalen System. Der Verlust dieser Kanäle steht in Verbindung mit verschiedenen pathologischen Prozessen wie z. B. der Entstehung von lysosomalen Speichererkrankungen oder der Akkumulation von hepatischem Cholesterol.
 
Ausgewählte Publikationen:
1) Grimm et al. Nature Commun 5:4699, 2014.
2) Grimm et al. Front Pharmacol 8:45, 2017
3) Chao et al. PNAS 114: E8595–E8602
4) Chen et al. Nat. Protoc. 12:1639-1658, 2017.
5) Butz et al. Nat. Protoc. 11:2470-2498, 2016.
6) Fenske et al. Nat. protoc. 11:61-86, 2016.
7) Fenske et al. Circulation 128:2585-2594, 2013.

Aufgaben

In diesem Projekt soll der Einfluss der TPC- und TRPML-Kanäle auf die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie der Atherosklerose und ihrer Komorbiditäten analysiert werden. Dabei soll die Funktion der Ionenkanäle mit Hilfe von zellbiologischen und tierexperimentellen Methoden sowie mit elektrophysiologischen (z.B. Patch-Clamp), molekularbiologischen (z.B. qPCR) und immunologischen (z.B. FACS) Analysen in ihrem physiologischen Kontext untersucht werden.

Qualifikationsprofil

Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Medizin, Tiermedizin, Biologie, Biochemie oder verwandter naturwissenschaftlicher Disziplinen. Ein großes Interesse an der Herz-Kreislauf-Forschung und praktische Erfahrungen im Umgang mit Zellkulturen und präklinischen Modellen sind erwünscht.
 
• Kenntnisse in zell- und molekularbiologischen Verfahren
• Erfahrungen mit immunhistologischen und durchflusszytometrischen Analysen
• Interesse an der selbstständigen Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen
• Interesse an der Lehre im Fach Physiologie 
• sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse

Wir bieten

Die Bearbeitung des abwechslungsreichen Projekts erfolgt in einem modern ausgestatteten Labor unter sehr guter Betreuung in einem motivierten, internationalen Team, welches ausgezeichnete Kollaborationspartner hat. Des Weiteren stehen zahlreiche präklinische Modelle und eine Vielfalt an molekularbiologischen, zellbiologischen elektrophysiologischen und biochemischen Methoden zur Verfügung.

Kontakt für Bewerbungen

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung und bitten Sie, diese bevorzugt in elektronischer Form als pdf-Datei (einschließlich Lebenslauf, Zeugnissen und Zertifikaten) an folgende Adresse zu senden:

Dr. Margarethe Smoczek
Institut für Neurophysiologie, OE 4230
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Straße 1
30625 Hannover
smoczek.margarethe@mh-hannover.de
https://www.mh-hannover.de/neurophysiologie.html

Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Bewerbung auf jobvector

Über Medizinische Hochschule Hannover

Lehrstuhl Neurophysiologie von Herrn Prof. Dr. Christian Wahl-Schott  
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