Masterarbeit: Entwicklung einer High-Throughput Screening Methode zum Auffinden enantioselectiver FhuA-Varianten

Über uns
Die AG Schwaneberg ist in insgesamt fünf Abteilungen gegliedert, die gemeinsam daran arbeiten ein besseres Verständnis grundlegender Prinzipien zum Aufbau von Proteinen zu generieren und maßgeschneiderte Biokatalysatoren für industrielle Anwendungen zum Einsatz zu bringen. Die wissenschaftliche Kompetenz stützt sich auf eine großen Anzahl selbst entwickelter Methoden und Technologieplattformen zur gelenkten Evolution, darunter Methoden zur Vielfaltsgenerierung in der Abteilung Molekulare Bioökonomie, Hochdurchsatz-Durchmusterungssysteme in der Abteilung Hybridkatalysatoren & High-Throughput Screening und Computer-gestützte Strukturanalysen sowie Designprinzipien in der Abteilung Computational Biology. Die kombinierte Anwendung dieser Methoden führt schlussendlich zu maßgeschneiderten Biokatalysatoren, die für industrielle Anwendungen von hoher Bedeutung sind. In den beiden anwendungsbezogenen Abteilungen, den Abteilungen Next Generation Biocatalysis und Biohybrid Systeme, werden in interdisziplinären Projekten und unter Einsatz des Protein Engineerings neuartige Anwendungen für die Industrie und in den Materialwissenschaften entwickelt.

Aufgaben

Information
FhuA (ferric hydroxamate uptake protein component A) ist ein äußeres Membranprotein (β-Barrel) in E. coli. Die natürliche Funktion von FhuA besteht darin, Eisen bindende Siderophore aufzunehmen und somit neue Eisenmoleküle für E. coli bereit zustellen.
In einem BMBF-geförderten Projekt der Initiative „Basistechnologien für die nächste Generation biotechnologischer Verfahren – Biotechnologie 2020+“ (3,5 Mio. € über 8 Jahre) haben wir Protein-Polymer-Membranen mit definierten monodispersen Poren hergestellt. Hierbei dient das FhuA als Pore. Diese Membranen ermöglichen neue biotechnologische Verfahren im Bereich des Downstream-Processing. Das Ziel ist die Verwendung unserer Membran-Technologie zur Stofftrennung und Stoffaufarbeitung (einfache Trennung nach Größe bis hin zur anspruchsvollen zukünftig chiralen Trennung.
   
Projekt: Im Rahmen der Thesis/Internship, soll das Innere des FhuA Proteins mittels verschiedener Mutagenese Methoden dahingehen verändert werden, dass eine Trennung von pharmazeutischen chiralen Molekülen möglich ist. Hierfür ist es notwendig, eine geeignete Screening-Methode zu etablieren. Im Vorfeld wurden bereits zwei verschiedene Enzyme (z.B. Tyrosinase) ausgewählt und auf positive Aktivität gestest. Diese Enzyme sollen nun im periplasma exprimiert werden und hinsichtlich der screening Effektivität getestet werden. Bei positiver Anwendung sollen anschließend FhuA-libraries generiert und im High-Throughput gescreent werden.       

Qualifikationsprofil

- Student der Naturwissenschaften z.B. Biologie, Biotechnologie, Biochemie,.....
- Bestenfalls hast du Hintergrundwissen im Bereich der Molekularbiologie, Mikrobiologie, Enzymologie. - Spaß an der Arbeit im Labor und im Team.

Wir bieten

- modernes Labor (State of the Art) mit Industrienähe
- freundliche Umgebung 
- qualifizierte Betreuung
- flexible Arbeitszeiten 
- eingene Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb des Projektes

Kontakt für Bewerbungen

Dr. Marco Grull
Lehrstuhl für BiotechnologieAdresseGebäude:
2. Sammelbau Biologie
Raum: 4.032
Worringerweg 3
52074 Aachen

Kontakt: Phone+49 241 80 23605
Email: m.grull@biotec.rwth-aachen.de

Bitte kurzes Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und falls vorhanden Arbeitszeugnisse zusenden. In deutsch oder Englisch.
Bei Fragen bezüglich des Themas gerne schreiben oder anrufen.

Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Bewerbung auf jobvector und geben Sie die folgende Referenznummer an: 2222

Über RWTH Aachen - Lehrstuhl für Biotechnologie

Die AG Schwaneberg ist in insgesamt fünf Abteilungen gegliedert, die gemeinsam daran arbeiten ein besseres Verständnis grundlegender Prinzipien zum Aufbau von Proteinen zu generieren und maßgeschneiderte Biokatalysatoren für industrielle Anwendungen zum Einsatz zu bringen. Die wissenschaftliche Kompetenz stützt sich auf eine großen Anzahl selbst entwickelter Methoden und Technologieplattformen...
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