Chemiker, Materialwissenschaftler als Doktorand, Feststoffbatterien, (m/w)

 Justus-Liebig-Universität Gießen  Gießen
Am Physikalisch-Chemischen Institut (Prof. Dr. Jürgen Janek, Dr. Felix Richter), Fachbereich Biologie und Chemie ist im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „EvaBatt –Evaluierung fortschrittlicher Festkörperbatteriekonzepte mit hoher Sicherheit und Leistung“ ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis zum 31.10.2020 eine Teilzeitstelle im Umfang von 50 % einer Vollbeschäftigung mit einer/einem Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiter zu besetzen. Bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 Tarifvertrag Hessen (TV-H).

Aufgaben: Im Rahmen des Drittmittelprojektes „EvaBatt“ sollen polymere und keramische Verbundmaterialien als Lithium-Ionenleiter und Elektrodenverbund für Feststoffbatterien hergestellt werden. Die erhaltenen Materialien sollen elektro-chemo-mechanisch charakterisiert werden. Durch mechanische Belastungstests, elektrochemische Messungen, Elektronenmikroskopie und spektroskopische Methoden werden die Materialien und Verbunde auf deren Funktionsweise in Festkörperbatterien untersucht. Hier stehen vor allem die Identifikation der Grenzflächenprozesse und die Minimierung der Grenzflächenwiderstände im Vordergrund. Die Elektrodenverbunde werden in Feststoffbatterien durch elektrochemische Zyklisierung und Impedanzanalyse auf ihre Funktion getestet. Die Ergebnisse sollen dokumentiert, ausgewertet und anschließend publiziert werden. Neben der Arbeit am Projekt ist die Gelegenheit zur Promotion gegeben.

Anforderungsprofil: Sie verfügen über ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium auf dem Gebiet der Chemie, Physik oder der Materialwissenschaft (MSc oder Diplom). Wir erwarten sehr gute Kenntnisse im Bereich Materialsynthese und -prozessierung, möglichst im Bereich der Polymere, Keramiken und Verbundmaterialien. Idealerweise kennen Sie sich mit den gängigen Charakterisierungsverfahren (Elektronenmikroskopie, Photoelektronenspektroskopie, mechanische Belastungstests, Impedanzanalyse) von Materialien aus. In dem Projekt ist ein intensiver wissenschaftlicher Austausch mit den Wissenschaftlern/-innen aus dem Projektverbund und der Industrie notwendig. Dies erfordert zum einen sehr gute Englischkenntnisse, zum anderen ein sehr gut ausgeprägtes Kommunikationsvermögen sowie ein Interesse an fachübergreifenden Fragestellungen und Reisebereitschaft.

Die Justus-Liebig-Universität Gießen strebt einen höheren Anteil von Frauen im Wissenschaftsbereich an; deshalb bitten wir qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben. Die Justus-Liebig-Universität versteht sich als eine familiengerechte Hochschule. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen.

Ihre Bewerbung (keine E-Mail) richten Sie bitte unter Angabe des Aktenzeichens 693/17554/08 mit den üblichen Unterlagen bis zum 04.01.2018 an Herrn Dr. Felix Richter, Physikalisch-Chemisches Institut, Heinrich-Buff-Ring 17, 35392 Gießen. Bewerbungen Schwerbehinderter werden -bei gleicher Eignung-bevorzugt. Wir bitten, Bewerbungen nur in Kopie vorzulegen, da diese nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt werden.
Kontakt für Bewerbungen
Herrn Dr. Felix Richter, Physikalisch-Chemisches Institut, Heinrich-Buff-Ring 17, 35392 Gießen
Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Bewerbung auf jobvector und geben Sie die folgende Referenznummer an: 693 / 17554 /08

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