Promotionsstelle Biologie, Molekulare Medizin, Biochemie (3 Jahre, 65% E13)

Das Institut für Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik (Direktorin: Prof. Dr. Anita Ignatius) betreibt Grundlagenforschung und angewandte Forschung im Bereich der Unfallchirurgie und Orthopädie. 40 Mitarbeiter arbeiten interdisziplinär an Fragestellungen zu Knochenregeneration, Biomaterialien, Tissue Engineering, sowie Wirbelsäulen- und Gelenkbiomechanik. Das Institut ist Teil des Zentrums für Traumaforschung Ulm (ZTF), des Sonderforschungsbereichs 1149 (Gefahrenantwort, Störfaktoren und Regeneration nach akutem Trauma) und eine der führenden Forschungseinrichtungen im Bereich Unfallchirurgische Forschung. Wir bieten hervorragende Forschungsmöglichkeiten und eine sehr gute Betreuung für Doktoranden in einem motivierten und kollegialen Umfeld. 
Die Einstellung erfolgt durch die Verwaltung des Klinikums. Schwerbehinderte Bewerber (w/m/d) werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt. Das Universitätsklinikum Ulm strebt die Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen sie unterrepräsentiert sind. Entsprechend qualifizierte Frauen werden um ihre Bewerbung gebeten. Eine an die Befristung anschließende Weiterbeschäftigung ist möglich.

Aufgaben

Der Verlust von Knochenmasse im Alter und bei Osteoporose wird mit einer gesteigerten Produktion von reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) in den knochenbildenden Osteoblasten in Zusammenhang gebracht. ROS induzieren oxidativen Stress in Zellen und Geweben und stören dadurch die Zellfunktion. Um die Rolle von ROS im bei Osteoporose zu untersuchen, haben wir eine mutante Maus generiert, bei der die Produktion von ROS in Osteoblasten gesteigert ist. Die Mäuse haben eine geringere Knochenmasse, wie bei Osteoporose. Aufbauend auf diesen Vorarbeiten sollen nun die molekularen Mechanismen untersucht werden, die die Ursache für den ROS-induzierten Knochenmasseverlust darstellen. Zudem soll die Interaktion des gestörten Knochensmetabolismus mit dem Immunsystem und anderen Organen untersucht werden. Dazu werden eine Vielzahl von zell- und molekularbiologischen Methoden, immunhistochemische Analysen und mikro-computertomographische Methoden eingesetzt.

Qualifikationsprofil

Wir suchen einen Doktoranden (m/w/d) mit einem abgeschlossenen Masterstudium der (Molekular)Biologie, Biochemie, Molekularen Medizin o.ä.. Vorausgesetzt werden eine starke Motivation, die Fähigkeit zielorientiert zu arbeiten und  hohe Team- und Kommunikationsfähigkeit.

Wir bieten

ein exzellentes wissenschaftliches Umfeld und hervorragende Arbeitsbedingungen. Bei entsprechender Eignung besteht die Möglichkeit, in die Internationale Graduiertenschule für Molekulare Medizin Ulm (IGradU) aufgenommen zu werden.

Kontakt für Bewerbungen

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (CV, Zeugnisse, Referenzen, Publikationen etc.) senden Sie bitte bevorzugt in einem einzigen PDF-File bis zum 30.09.2019 an folgende Adresse:
Prof. Dr. Anita Ignatius
Institut für Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik
Zentrum für Traumaforschung, Universitätsklinikum Ulm
Helmholtzstraße 14
89081 Ulm
Tel: 0731-50055301
med.biomechanik@uni-ulm.de
www.biomechanics.de

Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Bewerbung auf jobvector und geben Sie die folgende Referenznummer an: UFB-BIO-2019-3

Über Universitätsklinikum Ulm

Das Institut für Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik (Direktorin: Prof. Dr. Anita Ignatius) betreibt Grundlagenforschung und angewandte Forschung im Bereich der Unfallchirurgie und Orthopädie. 40 Mitarbeiter arbeiten interdisziplinär an Fragestellungen zu Knochenregeneration, Biomaterialien, Tissue Engineering, sowie Wirbelsäulen- und Gelenkbiomechanik. Das...
Mehr über Universitätsklinikum Ulm