Karriereweg: Entscheidungsfinder oder Entscheidungsmatrix?

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Der Berufseinstieg, ein neues Arbeitsgebiet oder gar ein Arbeitgeberwechsel setzen Entscheidungen voraus. Auf Ihrem Karriereweg werden Sie häufig vor Entscheidungen stehen, die nicht immer leicht zu treffen sind:

  • Gehe ich wegen eines tollen Stellenangebots in eine andere Stadt?
  • In welchem Berufsfeld möchte ich überhaupt arbeiten?
  • Welche Wege eröffnen mir meine gewünschten Karriereperspektiven?
  • Lässt sich mein zukünftiger Beruf mit meiner Familie oder meiner Familienplanung vereinigen?

 

Fragen über Fragen, über die Sie entscheiden dürfen. Da situationsbedingt nicht jede Entscheidung leicht fällt, empfindet man leider nicht jede Entscheidung als ein „Darf“, sondern einige als ein „Muss“. Es gibt ein breites Spektrum an Möglichkeiten, wie man an Entscheidungen herangehen kann.

Vom Entscheidungsfinder, der durch ein Drehen – einem Pendel gleich – eine Zufallsentscheidung vorschlägt bis hin zur komplexen Entscheidungsmatrix, die alle ersichtlichen Vor- und Nachteilen gewichtet, ist fast alles möglich. Treffen Sie Ihre Entscheidungen auf jeden Fall aktiv und überlegt. Hier ein paar Tipps, die Ihnen bei der Entscheidung helfen können.

Entscheidungsfinder

  • Setzten Sie sich eine Deadline, bis wann Sie eine Entscheidung gefällt haben möchten.
  • Fangen Sie dann frühzeitig an, Ihre Entscheidungskriterien zusammenzutragen. Ansonsten gehen Sie zu lange mit dem Gedanken schwanger, was Sie nur immer weiter verunsichern wird.
  • Beziehen Sie bei wichtigen Entscheidungen Ihre Familie und Ihre Freunde mit ein. Die können zwar Ihre Entscheidungen nicht treffen, aber sie werden Ihnen sagen können, welche Argumente aus Ihrem Munde überzeugend klingen und welche eher zurechtgelegt.

Das FÜR sollte entscheiden

Seien Sie ehrlich zu sich. Wenn Sie zum Beispiel zwischen zwei Karrierewegen entscheiden dürfen, wobei Ihnen einer ermöglicht in Ihrem vertrauten Kreis zu bleiben und der andere den momentan aussichtsreicheren Karriereweg verspricht, dann überlegen Sie: Ist der vertraute Kreis für Sie der wichtigere Faktor, dann gewichten Sie dieses Kriterium auch so.
Kompass

Reflektieren Sie bisherige Entscheidungen und beziehen Sie Ihre Erfahrungen mit ein. Lernen Sie dabei aus Ihren Erfolgen ebenso wie aus Ihren Fehlern. Was hat für Sie bisher funktioniert und was eher nicht? Denken Sie in Alternativen und entscheiden Sie sich FÜR und nicht gegen etwas. Das FÜR sollte immer überwiegen. Ansonsten wird es Ihnen schwer fallen, Ihren Weg motiviert zu gehen. Aktives Entscheiden Einer der wichtigsten Punkte: Wenn Sie Ihre Entscheidung getroffen haben, dann denken Sie nicht: Was wäre gewesen wenn? Trauern Sie etwaige vergebenen Chancen nicht nach!

Sie haben sich aktiv und bewusst entschieden und daher Ihren persönlichen und individuellen Weg beschritten. Eine aktive und durchdachte Entscheidung werden Sie immer genau so anderen gegenüber und – noch viel wichtiger – sich selbst gegenüber rechtfertigen können.

  • Entscheidung als „Darf“ und nicht als „Muss“ sehen
  • Deadlines setzen
  • Das FÜR entscheiden lassen
  • Jede Entscheidung aktiv treffen