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Doktoranden: Zelluläre und molekulare Mikrobiologie
In der Abteilung Mikrobiologie der Universität Osnabrück sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt mehrere Stellen für Naturwissenschaftler/innen als wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (Doktorand/in) zu besetzten. Die Stellen sind durch Drittmittel nach TV-L E13 (50 %) finanziert und haben eine Laufzeit von zunächst 2 Jahren, eine Verlängerung ist vorgesehen.
Unsere international besetzte Arbeitsgruppe untersucht mit interdisziplinären Ansätzen Fragestellungen der zellulären und molekularen Mikrobiologie pathogener Bakterien und im Besonderen die Virulenzmechanismen des gastrointestinalen Infektionserregers Salmonella enterica. Für die Projekte stehen Aspekte der intrazellulären Lebensweise, der Funktion von Protein-Sekretionssystemen und neuer Adhäsionsmechanismen, und des wirtsadaptierten Metabolismus von Salmonellen im Mittelpunkt unseres Interesses. Die Doktorarbeiten richten sich auf:
- die funktionelle und molekulare Charakterisierung des Salmonella Pathogenitätsinsel (SPI) 4-kodierten Sekretionssystem und des nicht-fimbrillären Adhäsins SiiE (Gerlach et al., 2008, Cell. Microbiol., 10:2364-76)
- die Untersuchung zur Anpassung von Salmonellen an den intrazellulären Lebensraum und der Modifikation des endosomalen Systems von Wirtszellen durch SPI2-Effektorproteine (Rajashekar et al. 2008, Traffic. 2008, 9:2100-16)
- die Charakterisierung des Proteoms Salmonellen-haltiger Kompartimente in Wirtszellen und die Identifizierung von Zielproteinen bakterieller Virulenzfaktoren.
Die ausgeschriebene Stelle eignet sich für Naturwissenschaftler/innen mit Erfahrungen im Bereich der Infektionsbiologie, Biochemie oder Zellbiologie. Die Universität Osnabrück bietet im Rahmen mehrerer Graduiertenkollegs eine strukturierte Doktorandenausbildung, an der teilgenommen werden kann.
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Den Bildungsanforderungen der Zeit entsprechen
Internationale Erfolge in der Forschung, ein vielfältiges modernes Studienangebot und zahlreiche Reformen, insbesondere in der Lehre, prägen Gesicht und Geschichte der Universität Osnabrück. Als junge Universität stellt sie sich reformorientiert den veränderten Bildungsanforderungen ihrer Zeit.
Erfolgreiche fächerübergreifende Forschungsverbünde kennzeichnen den Forschungsprozess an der Universität Osnabrück. Mit innovativen, interdisziplinären und internationalen Studienkonzepten wie Europäische Studien, Information Engineering oder Cognitive Science eröffnet die Universität Osnabrück ihren Studierenden neue Berufsperspektiven und bereitet sie damit bestmöglich auf den Arbeitsmarkt vor.
Der Europäisierung des Bildungsmarktes begegnet sie durch die zügige Einführung von internationalen Abschlüssen. Vielfältige Partnerschaften mit internationalen Universitäten sowie zahlreiche Kooperationen mit außeruniversitären Einrichtungen fördern Internationalität und wissenschaftlichen Austausch. Die Kooperation mit regionalen außeruniversitären Partnern sorgt für eine enge Vernetzung mit der Wirtschaft und für den Transfer von wissenschaftlichem Know-how.
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