Die Forschungsgesellschaft für Arbeitsphysiologie und Arbeitsschutz e. V. ist eine vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und vom Land Nordrhein-Westfalen institutionell geförderte Forschungseinrichtung und Träger des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung in Dortmund (IfADo). Das IfADo erforscht in interdisziplinären Ansätzen die Risiken und Potentiale moderner Arbeit. Dabei verbinden wir die Fachbereiche Ergonomie, Immunologie, Toxikologie, Psychologie und Neurowissenschaften.
In dem Fachbereich Toxikologie ist ab sofort eine Stelle als
Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in mit der Möglichkeit zur Promotion
(m, w, d) (65 % AZ)
zu besetzen. Die Stelle ist auf 3 Jahre befristet.
Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in mit der Möglichkeit zur Promotion (m, w, d) (65 % AZ)
Projektbeschreibung:
Die metabolisch bedingte steatotische Lebererkrankung (MASLD) ist durch eine Ansammlung von Lipidtröpfchen in der Leber gekennzeichnet und stellt eine der Hauptursachen für chronische Lebererkrankungen in westlichen Ländern dar. MASLD birgt das Risiko, zu einer Steatohepatitis, und sogar zu einer lebensbedrohlichen Endstadiumserkrankung wie dem Leberzellkarzinom (HCC) fortzuschreiten. Ein entscheidender Schritt, der das Fortschreiten einer „gutartigen” MAFLD zur Steatohepatitis vorantreibt, ist die Infiltration von Monozyten/Makrophagen in die Leber und die anschließende Bildung von Makrophagenkronen, die die Lipidtröpfchen umgeben (Lipogranulome). Das Projekt zielt darauf ab, die Mechanismen zu verstehen, die der Bildung und Auflösung von Lipogranulomen zugrunde liegen, sowie deren Relevanz für das Fortschreiten der Erkrankung.
Das Projekt ist Teil der kürzlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsgruppe FOR5889 „dangerhep“, zu der auch herausragende Projektleiter der Universitäten Düsseldorf, Stuttgart und Tübingen gehören.
Ihre Aufgaben:- In-vivo-Experimente mit Mausmodellen für Fettlebererkrankungen
- In-vitro-Experimente mit primären Hepatozyten und Ko-Kulturen mit Makrophagen
- Anwendung einer Vielfalt an Techniken wie ELISA, Gen-/Proteinexpressionsanalyse mittels Echtzeit-qPCR und Immunoblotting, Immunhistochemie und Immunfluoreszenz.
- Proteomik- und Metabolomik-Analysen sowie intravitale Bildgebung mit Zwei-Photonen-Mikroskopie werden in Zusammenarbeit durchgeführt.
- Erlernen und Etablieren weiterer notwendiger Techniken für das Verständnis der Hepatozyten-Makrophagen-Interaktion
- Präsentationen von Ergebnissen auf internationalen Tagungen und Veröffentlichung in renommierten wissenschaftlichen Fachzeitschriften
Ihr Profil:
- Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder Äquivalent) in einem der Fächer Biologie, Biochemie, Biotechnologie, Pharmazie, Toxikologie, Medizin oder gleichwertige Studiengänge
- Fundierte Kenntnisse in Zellkultur, Proteinbiochemie und molekularbiologischen Techniken. Erfahrung mit Live Imaging, Massenspektrometrie und Durchflusszytometrie ist von Vorteil
- Bereitschaft, Tierversuche durchzuführen und Mikrointerventionen zu erlernen, wie z. B. die Entnahme von Blutproben aus bestimmten Gefäßen der Maus. Erfahrung und FELASA-B Zertifikate sind von Vorteil.
- Microsoft Office Kenntnisse, wünschenswert ist auch Erfahrung mit Bildbearbeitungssoftware
- Ausgezeichnete Kommunikations- und Teamfähigkeiten
- Beherrschung der englischen Sprache in Wort und Schrift
Unser Angebot:
- Es handelt sich um eine Teilzeitstelle (65%) mit derzeit 25,89 Wochenstunden
- Vergütung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TV-L) der Länder
(Stellenwert EG 13 TV-L. Die Eingruppierung erfolgt in Abhängigkeit von den tariflichen und persönlichen Voraussetzungen) - Alle Vorteile der (Sozial-)Leistungen des öffentlichen Dienstes, z. B. eine jährliche Sonderzahlung und die Zahlung der vermögenswirksamen Leistungen
- Flexible Arbeitszeitmodelle, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen
- Hervorragende Bedingungen für die Entwicklung einer wissenschaftlichen Karriere, mitunter: fundierte Kenntnisse in den Bereichen Leberforschung und Toxikologie. Beispiele für unsere Veröffentlichungen: https://doi.org/10.1016/j.jhep.2023.10.035; https://doi.org/10.1016/j.celrep.2021.109526; https://doi.org/10.1016/j.immuni.2023.05.017
- gut ausgestattete Zell- und Molekularbiologielabore, konfokale und Zwei-Photonen-basierte Mikroskopie, Durchflusszytometrie und eine Mausanlage mit verschiedenen Reporterstämmen von Leberzelltypen; Aufnahme der Stelleninhaber*in in ein internationales Netzwerk führender Wissenschaftler.
Das IfADo engagiert sich für Vielfalt. Wir profitieren von den unterschiedlichen Expertisen, Perspektiven und Persönlichkeiten unserer Mitarbeiter:innen und freuen uns über jede Bewerbung qualifizierter Kandidat:innen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder geschlechtlicher Identität, ethnischer oder kultureller Herkunft, Religion und Weltanschauung, persönlicher Orientierung und Identität oder Behinderung.
Bewerber:innen mit einer Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.
Wir unterstützen aktiv die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und legen großen Wert auf eine gleichberechtigte und inklusive Kultur der Zusammenarbeit.
Allgemeine Informationen über die Forschungsgesellschaft finden Sie unter www.ifado.de. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Cristina Cadenas (E-Mail) oder Herrn Prof. Dr. Jan Hengstler (E-Mail).
Haben wir Ihr Interesse geweckt?Dann richten Sie bitte Ihre vollständige Bewerbung (Lebenslauf, Motivationsschreiben, Kopien Ihrer Abschlusszeugnisse (Universität), evtl. Arbeitszeugnisse und zwei Referenzen) unter Angabe der Kennziffer „FB Toxi 01/26“ bis zum 06. März 2026 nur per E-Mail an: bewerbung@ifado.de.
Dortmund, 03. Februar 2026
(Wir bitten darum, Bewerbungsunterlagen als PDF per E-Mail. Diese werden nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist datenschutzgerecht vernichtet.)








