Wir, der Verein „Schloss Schönefeld e.V.“ und seine Gesellschaften, Lernen plus und Wohnen plus gGmbH Schloss Schönefeld, wollen dazu beitragen, Menschen mit Behinderung ein möglichst selbstbestimmtes Leben in Würde und Teilhabe zu ermöglichen. Dafür setzen wir uns ein. Wir unterstützen die Angebote unserer Gesellschaften im Bereich Förderschule für Menschen mit Behinderung sowie verschiedene Wohn- und Förderangebote. Ungefähr 200 Menschen mit Behinderung werden derzeit in diesen Einrichtungen von rund 160 Mitarbeitenden gefördert und begleitet.
Schlossgeschichte
Das Dorf „Schonenuelt“ wurde im Jahre 1270 erstmals urkundlich erwähnt. Die Familie Thümmel entwickelte 1604 beginnend, über 350 Jahre das Rittergut. Das Schloss wurde während der Völkerschlacht 1813 in Leipzig völlig zerstört und von 1871 – 1876 neu errichtet. Clara Hedwig von Eberstein war die letzte Besitzerin und Baronesse
des Schlosses und gründete 1881 zu Ehren ihrer Mutter Marianne die „Mariannenstiftung“, eine Versorgungsstätte für Töchter hoher Zivilbeamter und Militärs. Nach Ende des 2. Weltkrieges wurde 1949 das Vermögen der Stiftung der Stadt Leipzig übertragen. Das Schloss diente fortan als Alten- und Pflegeheim. Wegen der schlechten Bausubstanz wurde das Schloss 1990 geschlossen und von 1992 – 1994 durch den Verein aufwendig saniert und zu einer modernen Förderschule umgebaut.