An der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg ist in der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit, Institut für Bioanalytik Coburg, zum 01.10.2026 oder später eine Stelle als Mikrobiologe als Doktorand (m/w/d) - Reaktion der Weizenmikrobioms auf definierte Stressoren zu besetzen.
Mikrobiologe als Doktorand (m/w/d) – Reaktion der Weizenmikrobiota auf definierte Stressoren
Aufgaben
Ihr Aufgabengebiet:
Moderne Weizenanbausysteme stehen aufgrund zunehmender und häufigerer Wetterextreme wie Dürre, Hitze und Überschwemmungen vor wachsenden Herausforderungen. Die Mikrobiota, die die Weizenpflanze besiedelt, verleiht dem Weizen wichtige Eigenschaften, die ihn widerstandsfähiger gegen Stress machen. Die gemeinsame systemische Reaktion und die komplexen Wechselbeziehungen zwischen der Wirtspflanze und ihrer Mikrobiota definieren einen Holobionten. Diese Weizen-Krankheiten werden herkömmlicherweise mit Fungiziden bekämpft. Es ist grundsätzlich bekannt, dass Fungizide auch nichtpathogene Pilze in der Pflanzenmikrobiota schädigen.
In dem DFG-geförderten Projekt MicroResponS soll mit Kollegen des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) eine Reihe von Gefäßversuchen durchgeführt werden. Wir werden zwei alte Landrassen und eine kommerzielle ertragreiche Sorte von Triticum aestivum L untersuchen und diese mit dem Resilienzverhalten einer alten Schwesterart, T. uratu, vergleichen. Die modulierenden Auswirkungen der Anwendung von zwei in der Landwirtschaft häufig verwendeten Fungizidwirkstoffen auf die so bestimmte Resilienz werden untersucht. MicroResponS wird neuartige quantitative Ansätze zur Messung der Resilienz der Weizenholobionten entwickeln. Diese Analyse-Methodik wird auf Daten aus dem Metabarcoding aktiv wachsender Bakterien und Pilze, ihren genetisch kodierten pflanzenwachstumsfördernden Merkmalen, Pflanzenbiomasseparametern und dem phänologischen Pflanzenwachstum beruhen.
Sie werden in einem interdisziplinären Team mit Kollegen des ZALFs sowie mit Kooperationspartnern zusammenarbeiten.
Moderne Weizenanbausysteme stehen aufgrund zunehmender und häufigerer Wetterextreme wie Dürre, Hitze und Überschwemmungen vor wachsenden Herausforderungen. Die Mikrobiota, die die Weizenpflanze besiedelt, verleiht dem Weizen wichtige Eigenschaften, die ihn widerstandsfähiger gegen Stress machen. Die gemeinsame systemische Reaktion und die komplexen Wechselbeziehungen zwischen der Wirtspflanze und ihrer Mikrobiota definieren einen Holobionten. Diese Weizen-Krankheiten werden herkömmlicherweise mit Fungiziden bekämpft. Es ist grundsätzlich bekannt, dass Fungizide auch nichtpathogene Pilze in der Pflanzenmikrobiota schädigen.
In dem DFG-geförderten Projekt MicroResponS soll mit Kollegen des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) eine Reihe von Gefäßversuchen durchgeführt werden. Wir werden zwei alte Landrassen und eine kommerzielle ertragreiche Sorte von Triticum aestivum L untersuchen und diese mit dem Resilienzverhalten einer alten Schwesterart, T. uratu, vergleichen. Die modulierenden Auswirkungen der Anwendung von zwei in der Landwirtschaft häufig verwendeten Fungizidwirkstoffen auf die so bestimmte Resilienz werden untersucht. MicroResponS wird neuartige quantitative Ansätze zur Messung der Resilienz der Weizenholobionten entwickeln. Diese Analyse-Methodik wird auf Daten aus dem Metabarcoding aktiv wachsender Bakterien und Pilze, ihren genetisch kodierten pflanzenwachstumsfördernden Merkmalen, Pflanzenbiomasseparametern und dem phänologischen Pflanzenwachstum beruhen.
Sie werden in einem interdisziplinären Team mit Kollegen des ZALFs sowie mit Kooperationspartnern zusammenarbeiten.
Qualifikationsprofil
- Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom oder Master) von einem Life Science Studiengang mit biologischem Schwerpunkt (Molekularbiologie/Mikrobiologie/Bioanalytik o. Ä.)
- Fundierte theoretische Kenntnisse der Mikrobiologie
- Praktische Erfahrung in der mikrobiologischen Laborarbeit
- Sehr gutes Englisch in Wort und Schrift
- Teamfähigkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit, exzellente Kommunikations- und Organisationsfähigkeiten und Durchsetzungsvermögen im Umgang mit Studierenden und Wissenschaftlern
- Souveräner Umgang mit der gängigen Office-Software
Wir bieten
Die Einstellung erfolgt im Rahmen einer Teilzeitbeschäftigung (5/8) und ist auf 3 Jahre befristet. Die Eingruppierung erfolgt in Entgeltgruppe 13 des TV-L.
Prof. Dr. Matthias Noll
matthias.noll(at)hs-coburg.de
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