Das Leibniz-Institut für Polymerforschung e. V. (IPF) erarbeitet materialwissenschaftliche Grundlagen für technologische Innovationen auf den Gebieten Ressourcen, Gesundheit und Information. In den fünf wissenschaftlichen Instituten, der Verwaltung und den Technischen Diensten des IPF sind ca. 500 Personen tätig. Neue Themen und Methoden werden zunehmend in flexiblen Forschungsstrukturen, wie unabhängigen Nachwuchsgruppen, erkundet. Das IPF ist als familienfreundlicher Arbeitgeber gemäß audit berufundfamilie® zertifiziert. Weitere Informationen sind auf ipfdd.de zu finden.
Im Bereich Makromolekulare Chemie ist in der Abteilung Nachhaltige Elektronische Materialien ab 01.08.2026 für drei Jahre (Beschäftigungsdauer gemäß WissZeitVG) die Stelle eines:einer
Doktorand:in
(Nr. 076-26)mit 26 Wochenstunden zu besetzen.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung lichtempfindlicher, niedrigdimensionaler konjugierter Polymere, die mittels robuster N-heterocyclischer-Carbene(NHC)-Kopplungsstrategien direkt auf Goldoberflächen aufgewachsen werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Verständnis der Struktur-Eigenschafts-Beziehungen, die den Ladungstransport und lichtinduzierte Schaltprozesse an molekularen Grenzflächen bestimmen.
Diese Aufgaben erwarten Sie:
- Der Doktorand wird:
- lichtempfindliche NHC-Vorläufer und funktionelle molekulare Bausteine entwerfen und synthetisieren,
- Oberflächenkopplungsstrategien für die Herstellung niedrigdimensionaler Polymerarchitekturen auf Goldsubstraten entwickeln,
- die resultierenden molekularen Strukturen gemeinsam mit unserer Rastertunnelmikroskopie-Gruppe (STM) charakterisieren,
- das lichtinduzierte Schaltverhalten und Ladungstransportprozesse auf molekularer Ebene untersuchen,
- Struktur-Funktions-Beziehungen zwischen molekularer Architektur und optoelektronischer Leistung herstellen,
- die aus Modellgrenzflächen gewonnenen grundlegenden Erkenntnisse in Gerätekonzepte übertragen,
- lichtempfindliche organische elektrochemische Transistoren (OECTs) herstellen und bewerten sowie deren potenzielle Anwendungen in der optischen Schaltung und Photodetektion erforschen.
Das bringen Sie mit:
- Masterabschluss in Chemie, Polymerwissenschaft, Materialwissenschaft, Nanotechnologie oder einem verwandten Fachgebiet
- Fundierte Kenntnisse in der organischen Synthese und der Entwicklung funktioneller molekularer Materialien
- Erfahrung in der Synthese, Verarbeitung und Charakterisierung von leitfähigen Polymeren ist sehr wünschenswert
- Kenntnisse in Elektrochemie und elektrochemischen Charakterisierungstechniken; Erfahrung in der Herstellung und Charakterisierung von Bauelementen, insbesondere von organischen elektronischen Bauelementen (z. B. OECTs, OFETs, Sensoren), ist von Vorteil
Sie sollten verfügen über:
- Fähigkeit, selbstständig zu arbeiten und gleichzeitig einen effektiven Beitrag zu einem kooperativen Forschungsumfeld zu leisten
- Ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft zur engen Zusammenarbeit mit internationalen Partnern
- Hohe Motivation, Eigeninitiative und Engagement für die Durchführung hochwertiger wissenschaftlicher Forschung
- Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Vorteile:
Das Projekt bietet die Möglichkeit, an der Schnittstelle von Molekularelektronik, oberflächengebundener Polymerisation und organischer Bioelektronik in einem internationalen und stark kooperativen Forschungsumfeld zu arbeiten.
Das Entgelt und die Sozialleistungen (u. a. eine betriebliche Altersversorgung, Jobticket, eine flexible familienfreundliche Arbeitszeit) richten sich entsprechend der Qualifikation nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (EG 13 TV-L).
Das IPF strebt in allen Bereichen nach Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Ferner will das IPF den Anteil an Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Die vom IPF erhobenen personenbezogenen Daten zu Ihrer Bewerbung sowie deren Auswertung werden ausschließlich für Zwecke des Bewerbungsverfahrens auf Grundlage vertraglicher Maßnahmen nach Art. 6 Abs. 1b DSGVO verarbeitet. Eine Übermittlung dieser Daten an Dritte erfolgt nicht. Empfänger sind die zuständigen Mitarbeiter, der Betriebsrat sowie ggf. die Schwerbehindertenvertretung und Gleichstellungsbeauftragte des IPF. Eine Löschung Ihrer uns überlassenen Bewerberdaten nehmen wir sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens, d. h. entweder nach Besetzung der ausgeschriebenen Stelle oder nach unserer Entscheidung, die Stelle doch nicht zu besetzen, vor. Für datenschutzrechtliche Fragen und zur Wahrnehmung Ihrer Rechte wenden Sie sich bitte an: datenschutz(at)ipfdd.de (DSB). Ein Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde steht Ihnen zu. Vorstellungskosten werden nicht erstattet.
Kontakt:
Fachliche Auskünfte erteilt:
Dr. Ningwei Sun (0351 4658-238)
Weitere Informationen sind auf www.ipfdd.de zu finden.







